Japan bereitet sich auf den nächsten großen Schritt in der Hochleistungs- und KI-Computing-Welt vor: Mit Fugaku NEXT entsteht ein neuer Supercomputer, entwickelt in Zusammenarbeit mit NVIDIA, Fujitsu und dem Forschungsinstitut RIKEN. 
Das System wird der Nachfolger des bekannten Fugaku und soll das Land an die Spitze der globalen KI- und Wissenschaftslandschaft katapultieren.
Das Herzstück der Maschine: modernste KI-Beschleuniger von NVIDIA kombiniert mit den neuen MONAKA-X-Prozessoren von Fujitsu. Diese Kombination kommt erstmals in einem japanischen Supercomputer zum Einsatz und soll einen gewaltigen Leistungssprung ermöglichen – bis zu das Hundertfache im Vergleich zur Vorgängergeneration.
Fugaku NEXT soll nicht nur für klassische wissenschaftliche Simulationen genutzt werden, sondern auch als spezialisierte Plattform für KI: von Quantenforschung bis hin zum Training großer Sprachmodelle. Grundlage bilden NVLink Fusion für ultraschnelle Verbindungen und die CUDA-X-Bibliotheken von NVIDIA, um maximale Skalierbarkeit und Effizienz sicherzustellen.
Schon zum Start sind bis zu 600 ExaFLOPS in FP8-Berechnungen vorgesehen, langfristig wird das ambitionierte ZettaFLOPS-Ziel angepeilt. Gelingt dies, könnte Fugaku NEXT der erste Supercomputer weltweit sein, der diese Marke knackt. Kritiker weisen zwar darauf hin, dass FP8-Werte eher KI-spezifisch sind und nicht klassische HPC-Maßstäbe darstellen – doch der Fokus liegt klar auf der Schaffung einer ultimativen Forschungsmaschine für KI.
Laut NVIDIA-Manager Ian Buck könnte Fugaku NEXT sogar über bekannte Architekturen wie Blackwell oder Rubin hinausgehen. Möglich ist ein eigens entwickeltes Design, zugeschnitten auf Japans wissenschaftliche Ansprüche. Damit verspricht das Projekt nicht nur rohe Rechenpower, sondern auch neue Chancen für Durchbrüche in Wissenschaft und Technologie.
1 kommentar
supercomputer? das is doch eher ne AI-box