Realme sorgt mal wieder für Gesprächsstoff: Ein Konzept-Smartphone mit riesigem 15.000-mAh-Akku, das trotzdem nur rund 7 % dicker ist als das iPhone 16 Pro Max. 
Normalerweise machen Akkus dieser Größe ein Handy klobig wie einen Ziegelstein, doch dank neuer Silizium-Kohlenstoff-Technologie bleibt das Gerät überraschend schlank.
Technisch gesehen ist es eher Mittelklasse: MediaTek Dimensity 7300, 12 GB RAM und ein 6,7-Zoll-OLED. Der Star ist klar die Ausdauer. Laut Realme hält das Handy bis zu 18 Stunden Daueraufnahme, 50 Stunden Videowiedergabe oder mehrere Tage bei normaler Nutzung durch. Damit übertrifft es die meisten aktuellen Smartphones um ein Vielfaches.
Natürlich gibt es Einschränkungen. Ein Akku dieser Größe lässt wenig Platz für Vapor-Chamber-Kühlung, kabelloses Laden oder hochwertige Lautsprecher. Und ohne unabhängige Tests bleiben die Versprechen erstmal Marketing – man erinnert sich an Oukitel mit 10.000 mAh, das in der Praxis kaum einen Tag hielt.
Vom Design her wirkt das Ganze fast wie eine Powerbank mit Display, aber nicht unhandlich: dünner als manch Foldable und kaum massiver als ein iPhone mit deutlich kleinerem Akku. Schnelles Laden dürfte allerdings eingeschränkt sein, denn Akkus dieser Dichte vertragen keine extremen Wattzahlen – also eher abends an die Steckdose hängen und über Nacht vollladen.
Ob Realme so ein Gerät jemals in Serie bringt, ist fraglich. Als technologische Machbarkeitsstudie hat es aber funktioniert: alle reden darüber. Mit besserem Chip und etwas kleinerem Akku könnte daraus irgendwann ein spannendes Alltagsgerät werden. Bis dahin bleibt es ein spektakulärer Ausblick auf die Zukunft – und der Hinweis, dass der nächste große Fortschritt bei Smartphones wohl aus dem Akku-Bereich kommt.