China setzt den nächsten Meilenstein auf dem Weg zur technologischen Eigenständigkeit: Der Zhaoxin KX-7000 ist der erste moderne x86-Prozessor aus eigener Entwicklung, der nun in einem KI-orientierten Desktop-PC von MAXHUB verbaut wird. Hinter dem Schritt steckt mehr als nur ein neuer Chip – es ist ein klares Signal, dass man sich von Intel und AMD unabhängiger machen will.
Der sogenannte „AI+ Desktop“ von MAXHUB ist ein kompakter 10-Liter-Rechner, der den KX-7000 als Herzstück nutzt. 
Das System bringt direkt integrierte KI-Funktionen mit: ein Assistent, automatische Bildausschnitte und Datei-Konvertierungen – alles ohne zusätzliche Drittanbieter-Software. Entscheidend ist, dass die gesamte Lösung auf einer rein chinesischen Infrastruktur basiert.
Technisch bietet der KX-7000 acht Kerne und acht Threads, basiert auf der Century Avenue-Architektur und wird im 7-nm-Verfahren mit Chiplet-Design gefertigt. Optisch erinnert das Layout stark an Intels LGA-1700-Reihe, was wohl kein Zufall ist. Dennoch: Der KX-7000 ist kein High-End-Chip, und Zhaoxin hat mit seiner KH-5000-Serverlinie bereits leistungsstärkere Prozessoren vorgestellt.
MAXHUB verspricht, dass der PC problemlos 1080p- sowie 4K-Videos mit 30 fps abspielen kann – bei moderater CPU-Auslastung. Für Büroarbeit und Multimedia reicht das allemal. An die Performance von Intel Raptor Lake oder AMD Ryzen kommt er nicht heran, doch darum geht es nicht. Wichtiger ist die Strategie: ein funktionierendes System mit eigener Technik, einsetzbar im Unternehmens- oder Staatssektor. Geschwindigkeit zweitrangig, Autonomie vorrangig.
Der KX-7000 mag langsamer sein, aber er zeigt, dass China inzwischen marktfähige Lösungen aus eigener Hand liefern kann.
3 kommentare
x86? also höchstens Pentium-4-Level 💀
alte VIA-Lizenz aus den 90ern, aua
kompilieren wird damit ein einziges Bugfest