Michelle Yeoh hat sich erstmals zum Flop von Star Trek: Section 31 geäußert. 
Der Paramount+-Film, in dem die Oscar-Preisträgerin erneut in die Rolle von Philippa Georgiou schlüpfte – sowohl als Captain der Sternenflotte als auch als skrupellose Imperatorin des Spiegeluniversums – fiel bei Kritikern und Fans gleichermaßen durch. Yeoh gab nun zu, dass nicht alles so funktioniert hat, wie man es sich erhofft hatte.
Ursprünglich war Section 31 als Serie geplant, wurde nach Yeohs Oscar-Erfolg mit Everything Everywhere All at Once jedoch in einen Film umgewandelt. Statt Jubel gab es Spott: IGN vergab katastrophale 2/10 Punkte und nannte den Streifen eine billige Mischung aus Die Tribute von Panem, Guardians of the Galaxy und Das fünfte Element, aber ohne echten Star-Trek-Geist.
Sieben Monate nach dem Release, während der Promo für den Animationsfilm Ne Zha 2, sprach Yeoh mit Collider über die Reaktionen: „Man gibt immer sein Bestes. Natürlich gibt es Dinge, die man besser hätte machen können. Aber optisch und bei den Figuren haben wir viel erreicht. Es ist einfach unmöglich, immer das gesamte Publikum zufriedenzustellen.“
Yeoh lobte Regisseur Olatunde Osunsanmi und das Team dafür, den schwierigen Spagat zwischen Respekt vor der Vorlage und neuen Ideen gewagt zu haben. Gleichzeitig betonte sie, dass sie nach jedem Projekt denkt, sie hätte mehr leisten können – dieser Anspruch sei wichtig, um besser zu werden. Dennoch: Eine Rückkehr ins Star-Trek-Universum scheint nach diesem Misserfolg unwahrscheinlich.
Die Franchise selbst bleibt stark: Star Trek: Strange New Worlds befindet sich aktuell in Staffel 3 und wird mit Staffel 5 enden. Für 2026 ist Star Trek: Starfleet Academy angekündigt, und auch ein neuer Kinofilm ist im Gespräch. Ob Section 31 als mutiges Experiment oder als warnendes Beispiel in Erinnerung bleibt, muss die Zeit zeigen.
1 kommentar
2/10 ist krass, aber soooo daneben war es nicht