Startseite » Nicht kategorisiert » Apple Vision Pro 2: Mehr Leistung, mehr Komfort und ein klarer Blick in die Zukunft

Apple Vision Pro 2: Mehr Leistung, mehr Komfort und ein klarer Blick in die Zukunft

von ytools
0 kommentar 1 ansichten

Apple Vision Pro 2: Mehr Leistung, mehr Komfort und ein klarer Blick in die Zukunft

Apple Vision Pro 2: Mehr Leistung, mehr Komfort und ein klarer Blick in die Zukunft

Als Apple im Februar 2024 das erste Vision Pro präsentierte, wurde das Headset als Startschuss für eine neue Ära der räumlichen Computertechnologie gefeiert. Doch schon nach kurzer Zeit zeigte sich: Der hohe Preis, das Gewicht und das begrenzte Software-Angebot machten das Gerät eher zu einem Luxusspielzeug für Enthusiasten als zu einem Alltagsprodukt. Mit dem Vision Pro 2 will Apple nun nachbessern. Keine Revolution, aber spürbare Verbesserungen an den Schwachstellen der ersten Generation.

Insider wie Mark Gurman berichten, dass Apple beim Vision Pro 2 nicht alles neu erfindet, sondern gezielt optimiert. Herzstück des Updates ist der Wechsel vom M2-Chip auf einen M4 oder sogar M5. Das bedeutet deutliche Leistungssprünge bei grafikintensiven Anwendungen, 3D-Rendering und KI-basierten Aufgaben. Nutzer dürfen sich auf flüssigere Abläufe und eine insgesamt geschmeidigere Bedienung freuen.

Auch äußerlich gibt es Neuerungen. Gerüchten zufolge wird es eine Variante in Space Black geben – ein Farbton, den Apple bereits beim MacBook Pro mit M4 und bei der Apple Watch Ultra 2 erfolgreich eingeführt hat. Solche Design-Details mögen klein wirken, schaffen aber eine stärkere Identität für das Produkt.

Besonderes Augenmerk liegt auf dem Tragekomfort. Das aktuelle Doppelband-System des ersten Modells gilt als unbequem und belastend für Kopf und Nacken. Der Vision Pro 2 soll mit einem neu entworfenen Kopfband kommen, das den Druck besser verteilt und lange Sessions erträglicher macht. Ein entscheidender Punkt, denn ohne angenehmen Sitz nützt auch die beste Technik wenig.

Darüber hinaus denkt Apple schon weiter. Für die kommenden zwei Jahre sind ein leichteres, günstigeres Headset und sogar smarte Brillen geplant. Damit würde Apple nicht nur gegen Meta antreten, sondern auch ein breiteres Publikum erreichen. Mit dieser Zwei-Säulen-Strategie – Premium-Modelle für Profis und erschwinglichere Varianten für die Masse – könnte räumliches Computing den Sprung aus der Nische schaffen.

Der Produktfahrplan bleibt dennoch klar iPhone-zentriert. Am 9. September steht die Vorstellung des iPhone 17 an, zusammen mit neuen Apple Watch- und AirPods-Modellen. Der Vision Pro 2 soll erst später folgen, voraussichtlich im November. So vermeidet Apple eine interne Konkurrenz um Aufmerksamkeit.

Ob der Vision Pro 2 nun den großen Durchbruch bringt, ist fraglich. Aber er beseitigt zentrale Probleme der ersten Generation und zeigt, dass Apple die Technologie langfristig etablieren will. Die eigentliche Revolution dürfte dann kommen, wenn Apple ein leichteres, günstigeres und massentaugliches Gerät auf den Markt bringt.

Das könnte Ihnen auch gefallen

Einen Kommentar hinterlassen