Nach Jahren voller Witze und Beschwerden ist es endlich soweit: Instagram hat eine eigene App für das iPad veröffentlicht. 
Kein Gerücht, kein verspäteter Aprilscherz – diesmal wirklich offiziell. iPad-Nutzer müssen also nicht länger mit der vergrößerten iPhone-Version oder Drittanbieter-Apps vorliebnehmen.
Instagram erklärt, man habe bewusst lange gebraucht, um ein Erlebnis zu schaffen, das sich wirklich an den größeren Bildschirm anpasst. Beim Start landet man direkt bei den Reels, was zeigt, worauf Meta den Fokus setzt: Kurzvideos. Stories bleiben wie gewohnt am oberen Bildschirmrand, Direktnachrichten sind nur einen Fingertipp entfernt, und eine neue Registerkarte „Abonniert“ bietet drei Modi: „Alle“ (Beiträge und Reels aller Abos), „Freunde“ (Inhalte von Konten, die man gegenseitig folgt) und „Neueste“ (chronologische Ansicht mit den aktuellsten Posts).
Doch das Layout sorgt für Diskussionen. Fotos und Beiträge erscheinen weiterhin zentriert, wodurch große leere Flächen links und rechts bleiben. Viele sehen das als verschenktes Potenzial für ein Gerät mit großem Display. Bei Reels dagegen wirkt die Entscheidung durchdachter: Kommentare lassen sich seitlich einblenden, ohne dass das Video kleiner wird. Manche loben das als cleveren Trick, andere halten es schlicht für eine halbgare Lösung.
Die große Frage bleibt: Warum hat das so lange gedauert? Angesichts der Größe von Meta ist schwer nachvollziehbar, dass die Umsetzung jahrelang blockierte. Kein Wunder also, dass die Community ironisch anmerkt: „Wir haben Instagram fürs iPad bekommen, bevor GTA VI da ist.“ Der Vergleich bringt den Frust vieler Nutzer treffend auf den Punkt.
Die App wird weltweit für Geräte mit iPadOS 15.1 oder neuer ausgerollt. Auch Android-Tablets sollen den neuen Look bald erhalten. Für Content-Creator könnte das ein echter Vorteil sein – Fotos bearbeiten, Videos schneiden und Accounts verwalten wird auf dem größeren Bildschirm deutlich komfortabler.
Perfekt ist das Ganze nicht, aber ein Meilenstein: Das iPad wird endlich ernst genommen. Auch wenn der Feed noch nicht bildschirmfüllend ist, wirkt die App moderner, flüssiger und klarer auf die Schwerpunkte von Instagram zugeschnitten: kurze Videos und schnelle Interaktion.
4 kommentare
bin gespannt wie mies es auf android-tablets aussehen wird 😂
lmao insta kommt aufs iPad noch vor gta vi 🤷♂️💀
reels sehen ok aus, aber fotos mitten im kleinen kasten 😑
meta will bestimmt die leute lieber auf android ziehen