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Acer bringt neue Iconia-Tablets auf die IFA-Bühne

von ytools
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Acer hat auf der IFA gleich vier neue Tablets der Iconia-Reihe vorgestellt: die Modelle X12, X14, A14 und A16.
Acer bringt neue Iconia-Tablets auf die IFA-Bühne
Damit deckt das Unternehmen verschiedene Zielgruppen ab – von Nutzern, die Wert auf hochwertige Displays und kreative Möglichkeiten legen, bis hin zu Käufern, die vor allem ein praktisches Gerät zum fairen Preis suchen.

Das Flaggschiff ist das Iconia X12 mit einem 12,6-Zoll-AMOLED-Display (2.560 × 1.600 Pixel) und dem MediaTek Helio G99 Prozessor. Es ist das einzige Modell mit Stiftunterstützung und optionaler Tastaturhülle, was es besonders für Studierende, Kreative und Berufstätige interessant macht. Hinzu kommen eine 13-MP-Hauptkamera, Wi-Fi 5, Bluetooth 5.2 und ein 8.000-mAh-Akku.

Das Iconia X14 bietet einen 14-Zoll-OLED-Bildschirm (1.920 × 1.200 Pixel) und wird vom Allwinner A733 Chip angetrieben. Zwar nicht ganz so stark wie das Helio G99, aber dafür mit modernem Funkstandard: Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.4. Beide X-Modelle kommen mit Android 15, KI-Funktionen wie AI Super Resolution für optimierte Videos und AI Smart Sensing für Gestensteuerung. Zudem gibt es microSD-Slots zur Speichererweiterung – ein Pluspunkt für Power-User.

Die günstigeren A14- und A16-Varianten setzen auf 14- bzw. 16-Zoll-IPS-LCDs und haben praktische Kickstands integriert. Auch hier steckt der Allwinner A733 drin, kombiniert mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher. Die Kameras (5 MP vorne, 8 MP hinten) sind einfacher, aber für Standardaufgaben ausreichend. Der Akku mit 8.000 mAh bleibt auch hier gleich. Zielgruppe sind vor allem Schüler, Studenten und Nutzer, die ein solides Alltagsgerät brauchen.

Preislich geht Acer selbstbewusst vor: Das Iconia X12 startet bei 320 US-Dollar/280 Euro, das X14 bei 350 US-Dollar/260 Euro – beide ab November verfügbar. Das A14 kostet 300 US-Dollar/260 Euro, während das größere A16 mit 340 US-Dollar/300 Euro ab Januar 2026 erscheint. Damit versucht Acer, sowohl das mittlere als auch das Einstiegssegment des Tabletmarkts anzugreifen – mit KI-Extras, die sonst eher in teureren Geräten zu finden sind.

Ein paar Punkte sorgen jedoch für Diskussionen: Die Modellnamen sind verwirrend, und der Einsatz von Allwinner-Chips weckt Skepsis bei Technikfans. Auch dass Acer bei den A-Modellen weiterhin auf IPS setzt, obwohl OLED immer günstiger wird, stößt auf Kritik. Dennoch dürfte die neue Iconia-Reihe Käufer ansprechen, die ein ausgewogenes Paket aus Preis, Leistung und modernen Features suchen.

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