Das kommende Apple-Event im September sorgt schon jetzt für Diskussionen – und im Mittelpunkt steht das iPhone 17 Air. 
Noch bevor es offiziell vorgestellt wurde, spaltet das Gerät die Meinungen: Für die einen ist es ein mutiger Blick in die Zukunft, für die anderen ein fragwürdiger Kompromiss.
Bloomberg-Reporter Mark Gurman zieht Parallelen zum ersten MacBook Air aus dem Jahr 2008. Dieses war revolutionär dünn, gleichzeitig aber überteuert, schwach in der Leistung und mit magerer Akkulaufzeit ausgestattet. Trotzdem wurde es zum Wegbereiter einer ganzen Generation von Laptops. Gurman glaubt, dass das iPhone 17 Air dieselbe Rolle übernehmen wird: kein Bestseller im Hier und Jetzt, sondern ein Testmodell, das Technologien für kommende Jahre vorbereitet.
Gerüchten zufolge wird das iPhone 17 Air das dünnste iPhone aller Zeiten. Doch die Kehrseite ist offensichtlich: Die Ausstattung leidet. Anstatt wie gewohnt zwei oder drei Kameras soll es nur ein einzelnes Rückseitenmodul geben. Auch die Akkulaufzeit dürfte schwächer ausfallen als beim regulären iPhone 17 oder beim iPhone 17 Pro. Damit positioniert sich das Air zwischen zwei Welten: schlanker als das Basismodell, aber deutlich weniger leistungsfähig als das Pro.
Die entscheidende Frage lautet: Spielt Dünnheit 2025 überhaupt noch eine Rolle? Vor 15 Jahren machten ein paar Millimeter weniger noch einen großen Unterschied, da Laptops klobig und schwer waren. Heutige Smartphones sind jedoch bereits handlich, und kaum jemand ist bereit, dafür auf Akkuleistung oder Kamerafunktionen zu verzichten. Samsung hat das mit dem Galaxy S25 Edge bereits erfahren – ein ultradünnes Gerät, das kaum Käufer fand.
Dennoch: Das iPhone 17 Air ist nicht nur eine Stilübung. Apple ist bekannt dafür, mit Nischenmodellen neue Technologien zu testen, die später in der gesamten Produktpalette erscheinen. Das ursprüngliche MacBook Air führte neue Fertigungstechniken und Materialien ein. Ähnlich könnte das iPhone 17 Air mit innovativen Batteriekonzepten, ultrakompakten Bauteilen oder sogar Vorstufen zu faltbaren Geräten aufwarten.
Apple denkt langfristig. Das Air wird 2025 vermutlich keine Verkaufsrekorde brechen, könnte aber in einigen Jahren als Ausgangspunkt einer neuen Gerätegeneration gelten. Für Nutzer, die heute Wert auf Alltagstauglichkeit legen, sind iPhone 17 und iPhone 17 Pro wohl die vernünftigeren Optionen – mit mehr Leistung, besseren Kameras und längerer Laufzeit.
Abseits der iPhone-Präsentation dürfen sich Technikfans noch auf etwas Besonderes freuen: Im Herbst erscheint das reich illustrierte Buch „Iconic Phones: Revolution at Your Fingertips“, das die spannendsten Mobiltelefone der letzten 20 Jahre porträtiert. Von Klassikern wie dem Motorola RAZR bis hin zum ersten iPhone – eine Reise durch die Meilensteine der Handygeschichte. Vielleicht reiht sich das iPhone 17 Air eines Tages ebenfalls in diese Riege ein.
Unterm Strich ist das iPhone 17 Air weniger ein Gerät für den Alltag von heute, sondern ein Fingerzeig in Richtung Zukunft. Es steht für Apples Bereitschaft, Risiken einzugehen, Kompromisse einzugehen und dadurch neue Wege für die kommenden Generationen von iPhones zu eröffnen.
2 kommentare
Und trotzdem werden die Hardcore-Fans wieder Schlange stehen
Air = mehr zahlen, weniger bekommen 🤡