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Das größte Ärgernis bei Google Maps: geschlossene Orte während der Fahrt

von ytools
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Google Maps ist für viele Autofahrer, Pendler und Reisende längst unverzichtbar geworden. Das Navi zeigt nicht nur den schnellsten Weg, sondern berücksichtigt Staus, Baustellen und bietet sogar Infos zu öffentlichen Verkehrsmitteln. In den letzten Jahren hat Google das Erlebnis spürbar verbessert: Statt nüchterner Ansagen wie „in 300 Metern links abbiegen“ hört man inzwischen Hinweise wie „am zweiten Ampel rechts abbiegen“.
Das größte Ärgernis bei Google Maps: geschlossene Orte während der Fahrt
Diese Orientierung an alltäglichen Bezugspunkten macht die Navigation viel natürlicher. Doch trotz dieser Fortschritte gibt es einen Punkt, der die Nutzer regelmäßig auf die Palme bringt: Das System zeigt auf der Route Restaurants, Cafés oder Geschäfte an, die längst geschlossen haben.

Das Problem tritt vor allem dann auf, wenn man während einer aktiven Navigation eine zusätzliche Zwischenstation hinzufügen möchte. Wer unterwegs noch schnell einen Kaffee holen oder tanken will, verlässt sich auf die Funktion „Stopp hinzufügen“. Doch was passiert? Man fährt zum empfohlenen Ziel, nur um festzustellen, dass die Türen verriegelt sind und die Lichter längst aus. Das sorgt nicht nur für Frust, sondern auch für unnötige Umwege. Besonders ärgerlich: Der praktische Filter „Jetzt geöffnet“ steht während einer aktiven Route gar nicht zur Verfügung – er funktioniert nur bei einer normalen Suche vor Fahrtbeginn.

Zwar zeigt die Detailkarte eines Ortes (Place Sheet) die Öffnungszeiten an, aber im Alltag übersieht man das schnell. Wer im Feierabendverkehr unterwegs ist, denkt selten daran, Uhrzeit und Geschäftszeiten abzugleichen. Auch Journalisten und Vielreisende berichten von denselben Erfahrungen. So schilderte der Android-Police-Redakteur Sanuj Bhatia, wie er auf einer Reise in Vietnam mehrfach vor geschlossenen Restaurants stand, obwohl Google Maps sie als Top-Empfehlungen listete. Solche Beispiele häufen sich – und genau deswegen kocht die Diskussion in Foren wie Reddit hoch.

Die Lösungsvorschläge der Community klingen fast schon selbstverständlich: Sobald jemand während einer Fahrt die Funktion „entlang der Route suchen“ nutzt, sollte das System automatisch nur noch Orte anzeigen, die gerade geöffnet haben. Die Logik dahinter ist klar: Wer fährt, sucht etwas für den Moment – nicht für morgen. Ein Nutzer brachte es auf den Punkt: „Wenn ich nach der Arbeit heimfahre und nach einem Restaurant suche, warum zeigt mir Google geschlossene Läden? Das macht null Sinn. Der Filter ‘Jetzt geöffnet’ muss hier Standard sein.“

Es geht nicht nur um Bequemlichkeit, sondern auch um Sicherheit. Je weniger ein Fahrer während der Fahrt nachsehen oder nachjustieren muss, desto besser. Statt komplizierte Workarounds vorzuschlagen – wie das Vorabsetzen von Filtern oder das manuelle Prüfen der Öffnungszeiten – könnte Google mit einem kleinen Update Millionen Menschen das Leben erleichtern. Gerade im Wettbewerb mit Apple Maps, das in puncto Nutzerfreundlichkeit stetig aufholt, wären solche Verbesserungen entscheidend.

Bis dahin bleibt Nutzern nichts anderes übrig, als vor Fahrtantritt die Filteroptionen anzupassen oder im Zweifel selbst die Uhrzeiten zu kontrollieren. Doch diese Lösungen sind umständlich und passen nicht zu einem Service, der ansonsten als „smarter Begleiter“ gilt. Der Frust ist nachvollziehbar: Technologie soll entlasten, nicht zusätzliche Aufgaben schaffen. Gerade wenn man müde, hungrig oder im Stress ist, kann eine geschlossene Tür am Zielort den letzten Nerv kosten.

Auch für Geschäfte ist die Situation heikel. Wird ein Restaurant während der aktiven Suche als Option angezeigt, obwohl es geschlossen ist, riskiert es, dass Kunden enttäuscht wegfahren und nicht zurückkommen. Für Reisende in unbekannten Städten oder Ländern verschärft sich das Problem, da sie lokale Öffnungszeiten kaum kennen. Das Ergebnis: verlorene Zeit, unnötige Wege und schwindendes Vertrauen in die Verlässlichkeit von Google Maps.

Trotz all dem bleibt Google Maps das Maß aller Dinge im Navigationsbereich. Doch gerade kleine, alltägliche Ärgernisse wie diese schmälern das Nutzererlebnis und sind Wasser auf die Mühlen der Konkurrenz. Die Erwartung ist eindeutig: Wer in Echtzeit navigiert, möchte ausschließlich offene Ziele sehen. Bis Google diese naheliegende Funktion umsetzt, werden Autofahrer weiterhin vor dunklen Schaufenstern stehen und sich fragen, warum eine der mächtigsten Apps der Welt eine so simple Sache nicht automatisch löst.

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1 kommentar

zoom-zoom October 23, 2025 - 8:29 pm

warum zeigt mir das ding geschlossene restaurants wenn ich hungrig bin??

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