Nur wenige Stunden vor dem großen Apple-Event am 9. September sorgt ein neuer Leak für Aufsehen in der Tech-Szene. Ein chinesisches Zulassungsdokument enthüllt die genauen Akkukapazitäten der kommenden iPhone-17-Reihe – darunter das ultradünne iPhone 17 Air, das iPhone 17 Pro und das Flaggschiff iPhone 17 Pro Max. 
Besonders spannend: Es gibt Unterschiede zwischen den Modellen mit physischem SIM-Slot und jenen, die ausschließlich auf eSIM setzen. Die Informationen stammen vom bekannten Leaker ShrimpApplePro und bestätigen Apples klare Strategie, den klassischen SIM-Slot Schritt für Schritt abzuschaffen
. Je nach Land und Mobilfunkanbieter könnte dies für Nutzer sehr unterschiedliche Auswirkungen haben.
Die iPhone-17-Familie umfasst vier Geräte: das iPhone 17 Air, das Standardmodell iPhone 17, das leistungsstarke iPhone 17 Pro und das Spitzenmodell iPhone 17 Pro Max. Apple nutzt laut Dokumente den Platz, der durch den Wegfall des SIM-Slots frei wird, um größere Akkus in den eSIM-Varianten unterzubringen. Klingt nach einer kleinen Änderung, bringt aber spürbare Vorteile – teils mehrere hundert mAh mehr Kapazität.
Die geleakten Zahlen im Überblick:
- iPhone 17 Air: 3.036 mAh (mit SIM-Slot), 3.149 mAh (eSIM)
- iPhone 17: 3.692 mAh (noch unklar, ob SIM oder eSIM)
- iPhone 17 Pro: 3.988 mAh (mit SIM-Slot), 4.252 mAh (eSIM)
- iPhone 17 Pro Max: 4.823 mAh (mit SIM-Slot), 5.088 mAh (eSIM)
Das größte Highlight: Das iPhone 17 Pro Max durchbricht erstmals die 5.000-mAh-Marke – ein Schritt, auf den Apple-Fans lange gewartet haben. Im Vergleich zum iPhone 16 Pro Max bedeutet das rund 8 Prozent mehr Kapazität. Gerade für Power-User, die viel filmen, zocken oder ständig im 5G-Netz hängen, könnte das einen echten Unterschied machen. Apple schließt damit endlich zu Android-Herstellern wie Samsung oder Xiaomi auf, die große Akkus schon länger im Programm haben – und das, ohne die Geräte merklich dicker oder schwerer zu machen.
Das iPhone 17 Air bleibt zwar das schlankste Modell, bringt aber auch den kleinsten Akku der Serie mit. Um die geringere Kapazität auszugleichen, setzt Apple auf smarte Technik: einen eigenen C1-Modemchip und den neuen A19-Pro-Chip mit 5-Kern-GPU. Diese Effizienzverbesserungen sollen sicherstellen, dass das Air trotz kleinerem Akku eine solide Laufzeit erreicht.
Die Unterschiede zwischen SIM-Slot- und eSIM-Versionen verdeutlichen Apples langfristige Ausrichtung. In Märkten mit etabliertem eSIM-Standard profitieren Nutzer von größeren Akkus. In Regionen, in denen die klassische SIM-Karte noch dominiert, müssen Käufer dagegen mit etwas weniger Kapazität auskommen. Je nach Modell beträgt der Unterschied zwischen 100 und 250 mAh – kleine Zahlen, die im Alltag jedoch spürbar sein können.
Neben den iPhones wird Apple beim “Awe Dropping”-Event auch neue Apple-Watch-Modelle und aktualisierte AirPods vorstellen. Doch die Akku-Leaks dürften das Gesprächsthema Nummer eins bleiben. Die Akkulaufzeit galt lange als eine der größten Schwächen des iPhones – und mit dem Pro Max, das nun endlich über 5.000 mAh bietet, könnte Apple dieses Kapitel schließen und sich auf Augenhöhe mit den besten Android-Flaggschiffen positionieren.
Ob die geleakten Daten wirklich stimmen, erfahren wir morgen. Klar ist jedoch schon jetzt: Apple setzt konsequent auf größere Akkus und macht den Weg frei für eine eSIM-only-Zukunft.