Nothing versucht erneut, seine treuesten Nutzer enger an die Marke zu binden – diesmal mit einem deutlichen finanziellen Anreiz. Besitzer eines Nothing Phone (1) oder Nothing Phone (2) erhalten beim Kauf des neuen Nothing Phone (3) einen Rabatt von satten £300. 
Laut dem Unternehmen ist das ein Dankeschön an die Community, die die Marke von Anfang an begleitet und mit aufgebaut hat.
Um den Preisnachlass zu bekommen, muss das neue Gerät im offiziellen Nothing-Onlineshop gekauft und die IMEI des bestehenden Modells angegeben werden. Dann kostet die Variante mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher £499, während das Topmodell mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher für £599 zu haben ist. Wer das Phone (3) bereits zum vollen Preis erworben hat und zusätzlich ein älteres Nothing besitzt, kann sich die £300 als Guthaben für einen zukünftigen Kauf gutschreiben lassen, wenn er den Support kontaktiert.
Auf den ersten Blick wirkt die Aktion großzügig, doch die Reaktionen sind gespalten. Einige sehen darin ein cleveres Treueprogramm, das den hohen Preis abfedert. Andere interpretieren die Aktion als klares Zeichen schwacher Verkäufe. Kritiker werfen Nothing vor, den Listenpreis von rund €900 künstlich hochzuschrauben, nur um den Rabatt größer wirken zu lassen. Vor allem im Vergleich zu Konkurrenten wie dem Galaxy S25 Ultra, dem iPhone 17 oder dem Pixel 10 Pro – alle mit LTPO-Displays, starker Akkulaufzeit und besseren Kameras – wirkt das Phone (3) technisch unterlegen. Auch Punkte wie fehlendes LTPO, starkes Throttling und mittelmäßige Kameras werden häufig genannt.
Dennoch bleibt Nothing eine Marke mit Wiedererkennungswert. Das Glyph-Interface polarisiert zwar – für die einen innovativ, für die anderen Spielerei – aber es hebt das Gerät optisch ab. Das minimalistische Dot-Matrix-Design spaltet ebenfalls die Meinungen, während die Software Nothing OS von vielen Nutzern für ihre Schnelligkeit und Schlichtheit gelobt wird. Für Käufer, die mehr Wert auf Charakter und Nutzererlebnis legen als auf reine Specs, könnte der Rabatt den Ausschlag geben. Am Ende bleibt die Frage: smarter Marketing-Trick oder Zeichen von Verzweiflung? Fest steht: Nothing schafft es wieder einmal, die Diskussionen im Smartphone-Markt anzufachen.
3 kommentare
normale Nutzer achten eh nicht auf Specs, die glauben einfach was Youtuber erzählen
carl wirkt schon ziemlich verzweifelt, kriegt die Lagerware nicht los und klammert sich an alte Kunden 😂
klassisch: Preis hochsetzen, dann Rabatt geben… unterm Strich immer noch teuer