Disney hat die Vorfreude auf Avengers: Doomsday noch einmal deutlich gesteigert: Auf der Showcase Expo in China wurde ein spektakuläres Lichtshow-Event präsentiert, das niemand Geringeren als Victor Von Doom – besser bekannt als Doctor Doom – ins Rampenlicht stellte. Besonders diskutiert wird eine Szene, die direkt aus den Comics übernommen scheint: In Secret Wars (2015) tötet Doom Thanos, indem er ihm brutal die Wirbelsäule herausreißt. Dieser Moment gilt als Symbol für seine absolute Macht. 
Nun fragen sich Fans, ob die kommende MCU-Version eine ähnliche, schockierende Szene zeigen wird – nur mit einem anderen Opfer.
Denn klar ist: Im MCU ist Thanos bereits Geschichte. Er wurde endgültig durch Tony Starks Opfertat in Avengers: Endgame vernichtet. Deshalb vermuten viele Zuschauer, dass diesmal Kang das Ziel von Doom sein könnte. Nach dem Rauswurf von Schauspieler Jonathan Majors ist zwar unklar, wie Marvel den Charakter fortführen will, doch es wäre denkbar, dass ein namenloser Kang-Variant im Prolog auftaucht – nur um sofort von Doom ausgelöscht zu werden. Damit könnte Marvel elegant die offenen Enden aus Quantumania schließen und zugleich die überragende Bedrohungskraft von Doom demonstrieren, ohne Majors noch einmal einsetzen zu müssen.
Die Vorstellung, dass der Film mit einer brutalen Eliminierung eines Kang beginnt, begeistert viele Fans. So würde Robert Downey Jr., nun erstmals als Doom zu sehen, ohne Umschweife als gefährlichster Gegenspieler etabliert. Kein langes Aufbauen, sondern ein direkter Beweis seiner Dominanz – eine klare Ansage an das Publikum, dass hier ein Gegner auftritt, der größer und furchteinflößender ist als alles zuvor.
Ein weiteres heißes Thema ist Dooms Rolle im Multiversum. Seit Jahren sorgt das Konzept für Chaos und Spannung zugleich: Doctor Strange, Spider-Man und Loki haben die Grenzen zwischen Realitäten immer wieder durcheinandergebracht. Einige Fans glauben, Doom könnte nun der einzige sein, der bereit ist, das drohende Multiversum-Chaos zu stoppen – selbst wenn er dafür Helden wie Captain Marvel, Strange oder Spider-Man aus dem Weg räumen muss. Damit würde er zu einem Antagonisten, dessen Ziele nachvollziehbar wirken, dessen Methoden aber absolut furchterregend sind.
Spannend war auch ein Detail des Show-Events: Vier gläserne Splitter zeigten unterschiedliche Symbole – das Avengers-A, das Emblem von Black Panther, das Logo der Fantastic Four und das bekannte „X“ der X-Men. Viele sehen darin einen Hinweis, dass Avengers: Doomsday mehrere Universen miteinander verknüpfen könnte, einschließlich des anstehenden Fantastic-Four-Reboots und des Fox-X-Men-Universums. Damit wäre der Film das erste große Event, das alle zentralen Marvel-Franchises zusammenführt.
Offizielle Story-Details gibt es weiterhin nicht. Aber Disney heizt die Erwartungen bereits kräftig an: Erst kürzlich tauchten die ersten Promo-Bilder von Robert Downey Jr. in Dooms Rüstung auf, und die Regisseure Joe und Anthony Russo sorgen regelmäßig mit kryptischen Teasern in sozialen Medien für Gesprächsstoff. Mit nur noch etwas mehr als einem Jahr bis zur Premiere ist klar: Avengers: Doomsday soll ein Ereignis werden, das mit Infinity War mithalten kann – und Doctor Doom wird dabei als ultimative Bedrohung in den Mittelpunkt gerückt.
2 kommentare
doom muss jetzt richtig aura farmen haha… aber komisch dass fight-scenes vor fertigem skript gedreht werden 😅
warum sollte Kang nochmal auftauchen? der war doch eh schon erledigt 🤷