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Siri in iOS 26: fünf neue Funktionen, aber Persönliche Siri kommt später

von ytools
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Siri in iOS 26: fünf neue Funktionen, aber Persönliche Siri kommt später

Siri in iOS 26: fünf sinnvolle Neuerungen – und warum die „Persönliche Siri“ noch auf sich warten lässt

Als Apple im Oktober 2011 mit dem iPhone 4S die Sprachassistentin Siri präsentierte, schien das ein Wendepunkt zu sein: Endlich konnte man mit dem Handy sprechen, Fragen stellen und Befehle erteilen. Doch in den folgenden Jahren verblasste der Glanz. Google Assistant und Amazons Alexa entwickelten sich rasant weiter, während Siri für viele Nutzer eher als eingeschränkt und oft fehleranfällig galt. Mit iOS 26 liefert Apple nun zwar keine Revolution, aber fünf konkrete Verbesserungen, die den Alltag erleichtern. Der große Schritt – die Persönliche Siri – wurde allerdings verschoben und soll erst mit iOS 26.4 erscheinen.

Die fünf neuen Funktionen von Siri in iOS 26

Die Neuerungen sind unscheinbar, aber praktisch. Sie betreffen vor allem Kontextverständnis, Integration mit KI und den Komfort im Alltag:

  • Besseres Kontextbewusstsein: Siri kann nun erkennen, welches iPhone-Modell genutzt wird, welche iOS-Version läuft und welche Einstellungen aktiviert sind. Das sorgt für präzisere Antworten, die nicht mehr so allgemein ausfallen.
  • Integration mit ChatGPT: Fragen können direkt an ChatGPT weitergeleitet werden. Dort lassen sich Dokumente oder Tabellen generieren, die man über das Share Sheet direkt in „Dateien“ ablegen oder in einer App öffnen kann.
  • Formatierung bleibt erhalten: Kopiert man Text aus einer ChatGPT-Antwort, werden Überschriften, Listen, Links, Tabellen oder sogar eingebettete Bilder korrekt übernommen. Für produktives Arbeiten ist das ein spürbarer Vorteil.
  • Multiroom-Steuerung mit HomePod: Siri kann Musik nun gezielt von einem HomePod auf mehrere Geräte im Haus verschieben. Wer ein Multiroom-Setup hat, spart sich einige Handgriffe.
  • Nahtloser Dialogfluss: Nach einer Antwort von ChatGPT versteht Siri Folgekommandos. Beispiel: „Welche Songs sind gut für Karaoke?“ – ChatGPT listet einige auf, und man sagt: „Spiel den dritten.“ Schon startet die Musik.

Kleine Schritte statt großer Sprung

Diese Verbesserungen sind nützlich, aber sie machen Siri nicht zu einem völlig neuen Assistenten. Die wirklich spannende Weiterentwicklung – die Persönliche Siri – soll E-Mails, Nachrichten, Fotos und Kalenderdaten durchsuchen können, um Antworten mit persönlichem Bezug zu liefern. Genau diese Funktion verzögert sich jedoch und wird erst im Frühjahr mit iOS 26.4 erwartet.

Apple vs. Google: zwei unterschiedliche Wege

Google geht derzeit deutlich aggressiver vor: Der klassische Google Assistant wird durch die Gemini-Familie ersetzt. Auf Pixel-10-Smartphones sorgt die Funktion Magic Cue dafür, dass das Gerät proaktiv Vorschläge macht, bevor der Nutzer danach fragt – basierend auf Inhalten aus Gmail, Kalender oder Nachrichten. Apple bleibt bei seinem bewährten Kurs: Datenschutz hat Vorrang, Neuerungen kommen Schritt für Schritt. Das wirkt im Vergleich konservativ, bringt Apple aber Vertrauen bei sicherheitsbewussten Nutzern.

Warum die „Persönliche Siri“ verschoben wurde

Die Gründe liegen im Spagat zwischen Funktionalität und Privatsphäre. Damit Siri wirklich persönliche Daten wie Fotos oder Nachrichten auswerten kann, muss die Verarbeitung weitgehend lokal auf dem Gerät erfolgen. Nur so kann Apple gewährleisten, dass sensible Inhalte nicht auf Servern landen. Diese technische Herausforderung braucht mehr Entwicklungszeit – daher die Verschiebung.

Was bedeutet das für Nutzer?

  1. Für HomePod-Besitzer: Die Sprachsteuerung von Multiroom-Audio wird einfacher und intuitiver.
  2. Für Vielschreiber: Endlich bleiben bei Copy & Paste alle Formatierungen erhalten – ideal für E-Mails oder Notizen.
  3. Für Technikaffine: Siri kennt nun die Gerätekonfiguration genau und liefert passendere Hilfen.
  4. Für Fans smarter Assistenten: Wer proaktive Unterstützung erwartet, findet sie derzeit eher bei Google Pixel und Gemini.

Fazit aus Expertensicht

iOS 26 bringt Siri spürbare, aber keine bahnbrechenden Neuerungen. Apple setzt auf Sicherheit und Verlässlichkeit – und riskiert damit, im öffentlichen Diskurs hinter Google zurückzufallen. Ob die „Persönliche Siri“ mit iOS 26.4 die Erwartungen erfüllt, wird entscheidend sein. Sollte es Apple gelingen, Komfort mit striktem Datenschutz zu verbinden, könnte das ein echter Wettbewerbsvorteil werden.

Schlussgedanke

Siri ist mit iOS 26 alltagstauglicher geworden, bleibt aber ein Assistent ohne „Wow“-Moment. Der große Sprung kommt vielleicht erst mit der nächsten großen Aktualisierung. Bis dahin profitieren Nutzer von nützlichen Details, die das Leben einfacher machen.

Tipp: Aktivieren Sie in den Einstellungen die Apple-Intelligence-Integration, um die ChatGPT-Funktionen schon jetzt auszuprobieren.

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2 kommentare

GalaxyFan October 14, 2025 - 10:31 pm

Endlich mal ein paar nützliche Features für Siri 👌

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MacMuse January 18, 2026 - 7:50 am

Die HomePod-Steuerung ist ein echter Gewinn, endlich unkompliziert

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