Nothing hat seine neuen True-Wireless-Kopfhörer vorgestellt: die Nothing Ear (3). 
Auch bei der dritten Generation bleibt das Unternehmen seiner transparenten Designsprache treu, setzt diesmal aber auf edle Metallelemente und zahlreiche technische Verbesserungen, die Klangqualität, Akkulaufzeit und Alltagstauglichkeit auf ein neues Niveau heben.
Design: Transparent, aber mit Metall-Flair
Der Look ist unverkennbar Nothing: transparente Gehäuse, die einen Blick ins Innere gewähren, nun kombiniert mit polierten Metallakzenten. Diese sind nicht nur optisch spannend, sondern auch funktional. Herzstück ist eine maßgeschneiderte Metal-Insulator-Metal (MIM) Antenne, die Signalempfindlichkeit und Reichweite erhöht. Damit sollen Verbindungsabbrüche deutlich reduziert werden, selbst in überfüllten Umgebungen.
Auch das Ladecase wurde überarbeitet. Es besteht zu 100 % aus recyceltem Aluminium, und durch ein spezielles Nano-Spritzgussverfahren konnte auf Klebstoff verzichtet werden. Das Ergebnis ist ein nahtloses Unibody-Design, das kompakt und robust wirkt. Sowohl die Ohrhörer als auch das Case sind nach IP54 zertifiziert und damit gegen Staub, Schweiß und Spritzwasser geschützt – perfekt für Sport und unterwegs.
Super Mic: Klare Gespräche in jeder Umgebung
Das herausragende Feature der Ear (3) ist das neue Super Mic. Es ist im Ladecase integriert und reduziert Hintergrundgeräusche um bis zu 95 dB. Aktiviert wird es über die TALK-Taste am Case, wodurch die Stimme des Nutzers klar hervorgehoben wird.
Zusätzlich verbaut Nothing in jedem Earbud drei Richtmikrofone und eine Knochenleitungs-Einheit (VPU), die Mikrovibrationen von Kiefer und Ohrkanal registriert und in elektrische Signale umwandelt. So wird Sprache noch präziser erfasst. Unterstützt wird das Ganze von einem KI-gestützten Multi-Channel Noise Cancelling, das Umgebungsgeräusche intelligent filtert und Windgeräusche um mehr als 25 dB reduziert.
Ein Bonus: Mit der TALK-Taste lassen sich auch Sprachmemos aufnehmen, die im Essential Space gespeichert werden. Besitzer eines Nothing Phones profitieren zusätzlich von automatischen Transkriptionen.
Klang: Größere Treiber, kräftigerer Sound
Für den Sound setzt Nothing beim Ear (3) auf 12-mm-Dynamiktreiber, die eine 20 % größere Membranfläche bieten als beim Vorgänger. Das sorgt für mehr Druck im Bassbereich (plus 4–6 dB) und klarere Höhen (plus bis zu 4 dB). Die Klangsignatur zielt auf satte Tiefen, detailreiche Mitten und funkelnde Höhen – mit deutlich erweitertem Raumklang.
Das adaptive Noise Cancelling passt sich in Echtzeit an die jeweilige Umgebung an. Ob laute Bahn oder ruhiges Büro – der Nutzer bekommt stets ein optimales Hörerlebnis, ohne manuell eingreifen zu müssen.
Akkulaufzeit und Konnektivität
Jeder Earbud verfügt über einen 55-mAh-Akku und hält bis zu 10 Stunden durch. Zusammen mit dem Case kommt man auf stolze 38 Stunden. Eine Schnellladung von 10 Minuten über USB-C reicht bereits für bis zu 10 Stunden Wiedergabe. Zudem wird kabelloses Laden unterstützt.
Auf der Verbindungsseite setzen die Ear (3) auf Bluetooth 5.4 mit LDAC für hochauflösenden Klang. Ein Low-Latency-Modus senkt die Verzögerung auf unter 120 ms – ideal für Mobile Gaming oder Serienmarathons. Mit Google Fast Pair koppeln sich die Buds blitzschnell mit Android-Geräten, sind aber ebenso mit iOS und Windows kompatibel. Über die Nothing X App lassen sich EQ und Steuerung individuell anpassen.
Preis und Verfügbarkeit
Die Nothing Ear (3) erscheinen in Schwarz und Weiß zum Preis von 179 US-Dollar. Vorbestellungen starten am 18. September über nothing.tech. In ausgewählten Regionen beginnt der Verkauf offiziell am 25. September.
Mit frischem Design, innovativer Mikrofontechnik, verbesserten Treibern und langer Akkulaufzeit zeigt Nothing, dass die Ear (3) mehr sind als ein Update – sie wollen Maßstäbe im hart umkämpften TWS-Markt setzen.
3 kommentare
wenn windreduktion echt klappt bin ich dabei
179$ ist happig, aber nice features
hoffentlich kratzt das transparente Case nicht so schnell