Xiaomi bereitet sich auf ein großes Launch-Event am 24. September vor, und schon jetzt sind nahezu alle Infos durchgesickert. 
Im Mittelpunkt stehen die neuen Smartphones Xiaomi 15T und 15T Pro, doch sie kommen nicht allein. Mit vorgestellt werden sollen auch das Tablet Redmi Pad 2 Pro, die Xiaomi Watch S4 (41 mm) sowie die kabellosen Kopfhörer OpenWear Stereo Pro.
Laut Leaks soll das Xiaomi 15T €649 kosten, während das 15T Pro mit €799 zu Buche schlägt. Beide Modelle sollen mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher ausgestattet sein. Das Redmi Pad 2 Pro mit 6 GB RAM und 128 GB Speicher wird für €349 erwartet. Die Xiaomi Watch S4 liegt preislich zwischen €149 und €219, je nach Armband. Die OpenWear Stereo Pro Kopfhörer sollen €149 kosten.
Für Diskussion sorgt vor allem die Software: Die 15T-Reihe startet angeblich noch mit Android 15, obwohl Google bereits im Juni Android 16 veröffentlicht hat. Xiaomi testet die neue Version zwar schon, doch sie wird zum Marktstart nicht fertig sein. Damit wirken die Geräte zum Launch softwareseitig bereits veraltet – ein Detail, das viele Fans enttäuscht hat.
Auch der Zeitpunkt wirkt etwas unglücklich. Denn nur wenige Tage nach dem globalen Start der 15T-Serie bringt Xiaomi in China bereits die 17er-Reihe. Das vermittelt den Eindruck, dass die 15T-Geräte schon beim Release im Schatten der nächsten Generation stehen. Hinzu kommt, dass das 15T Pro wohl noch auf den letztjährigen Dimensity-Flaggschiffchip setzt, während andere Hersteller ihre Herbstmodelle mit brandneuen Snapdragon- und Dimensity-SoCs ausstatten.
Preislich bleibt Xiaomi allerdings seiner Strategie treu: viel Leistung fürs Geld. Dennoch finden viele €799 für das 15T Pro zu ambitioniert, besonders wenn man bedenkt, dass das Xiaomi 14T Pro im Vorjahr für rund €450 erhältlich war und in Sachen Kamera und Performance immer noch stark dasteht. Branchenkenner rechnen damit, dass die Preise nach Weihnachten schnell sinken – vermutlich auf etwa €499 für das 15T und €599 für das Pro. Spätestens dann dürften die Modelle konkurrenzfähiger gegenüber Geräten wie dem iQOO 15, Honor 400 Pro oder Samsungs Galaxy S25 FE werden.
Klar ist: Xiaomi will die T-Serie stärker ins Premium-Segment rücken. Beim 15T Pro setzt man auf die Kameraqualität, während Konkurrenten mit größeren Akkus oder schnellerem Laden punkten wollen. Am Ende wird es davon abhängen, was Käufer wirklich suchen: Top-Kamera, Akkulaufzeit oder einfach ein gutes Angebot nach einigen Monaten Preisverfall. Für Xiaomi ist das Risiko hoch – ob Kunden den hohen Startpreis zahlen oder lieber abwarten, bleibt abzuwarten.