
Henry Cavills Verletzungspost zu „Highlander“ könnte drei versteckte Warhammer 40.000-Hinweise enthalten
Henry Cavill hat es wieder einmal geschafft, die Warhammer-40.000-Fangemeinde in Aufruhr zu versetzen – und das nur mit einem scheinbar harmlosen Instagram-Post. Der Schauspieler, der sich auf die Dreharbeiten zum Reboot von Highlander vorbereitet, teilte Bilder, auf denen er eine heftige Prellung am Bein zeigt. Auf den ersten Blick wirkte es wie eine lockere Alltagsmeldung. Doch Fans bemerkten schnell verdächtige Details im Hintergrund sowie den Text, der die Fotos begleitete. Sofort begann die Spekulation: Verstecken sich darin drei Hinweise auf sein geheimes Amazon-Projekt zu Warhammer 40.000?
Um die Aufregung zu verstehen, muss man den größeren Kontext kennen. Cavill, seit Jahren bekennender Warhammer-Fan, hat Ende 2024 zusammen mit Amazon und Games Workshop eine Kooperation gestartet, um das düstere Universum von Warhammer 40K in Serien- und Filmform zu bringen. Das Vorhaben gilt als eines der ambitioniertesten Projekte im Genre: komplex, brutal und teuer. Offizielle Informationen gibt es bislang kaum – weder über Figuren noch über Handlungsstränge oder Zeitlinien. Cavill selbst äußert sich vorsichtig und hält Details streng geheim.
In Interviews hat er die Herausforderung bereits als „Traum und Albtraum zugleich“ bezeichnet. „Es ist ein sehr komplexes Universum, voller Nuancen und Schwierigkeiten. Genau das macht es so spannend“, sagte er kürzlich. Er betonte, dass er erstmals nicht nur als Schauspieler, sondern auch aktiv in die kreative Umsetzung eingebunden sei. Das macht ihn für viele Fans zu einem glaubwürdigen Botschafter – und erklärt, warum jede seiner Posts wie ein potenzielles Puzzle behandelt wird.
Erster Hinweis: Bücher der Horus-Häresie
Im zweiten Foto liegen auf dem Tisch mehrere Bände der Reihe Horus Heresy. Diese monumentale Romanserie erzählt vom Bruderkrieg der Space Marines, der 10.000 Jahre vor der aktuellen Handlung von Warhammer 40K stattfand. Es ist das Fundament der gesamten Lore: der Verrat des Kriegsherrn Horus, der Untergang mehrerer Primarchen und die Tragödie des Imperators auf dem Goldenen Thron. Sollte Amazon tatsächlich diese Epoche adaptieren, wäre das ein Mammutprojekt – vergleichbar mit Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht, wenn nicht noch größer. Ganze Planeten würden brennen, Halbgötter gegeneinander kämpfen, und die Fans bekämen das ultimative Spektakel.
Zweiter Hinweis: Die Leviathan-Box im Regal
Auf dem ersten Bild, während viele nur Cavills Hund beachteten, entdeckten Fans im Regal die Box Warhammer 40.000: Leviathan. Sie markiert den Beginn der aktuellen Spielära, in der die Ultramarines verzweifelt gegen die Tyraniden kämpfen. Auffällig ist die Verbindung zum Videospiel Space Marine 2, das kommerziell durch die Decke ging. Für viele bedeutet dies: Cavill könnte die Erste Tyrannische Kriegsführung andeuten – den Moment, in dem das Imperium erstmals mit den Tyraniden konfrontiert wird. Dramatische Raumschlachten, verzweifelte Verteidigungsschlachten und ein perfekter Einstieg für ein breites Publikum wären garantiert.
Dritter Hinweis: Das Gedicht „Invictus“
Als Begleittext wählte Cavill das berühmte Gedicht Invictus von William Ernest Henley. Für Uneingeweihte nur ein inspirierender Klassiker. Doch Fans sahen sofort die Verbindung zu Captain Saul Invictus, einem Helden der Ultramarines. In der Lore fiel er im Kampf gegen die Tyraniden, als er Macragge gegen die Schwarmflotte Behemoth verteidigte. Die Parallelen springen ins Auge: Leviathan-Box, das Gedicht „Invictus“ und die historische Rolle des Captains. Könnte Cavill tatsächlich andeuten, dass er selbst Saul Invictus verkörpern wird? Eine Theorie, die für Euphorie sorgt – aber auch Zweifel. Denn manche meinen, Rollen wie der Inquisitor Eisenhorn seien für Cavill passender als ein gepanzerter Supersoldat.
Alles nur Zufall?
Natürlich könnte das alles schlicht Zufall sein. Cavill lebt seine Leidenschaft für Warhammer offen aus und hat Regale voller Miniaturen, Bücher und Boxen. Nicht jedes Detail muss ein versteckter Hinweis sein. Außerdem bleibt Eisenhorn – oft als Einstiegspunkt für eine Adaption gehandelt – auffällig abwesend. Die Romanreihe von Dan Abnett über die Inquisition gilt als bodenständiger, düsterer und für den Bildschirm realistischer als eine bombastische Heresy- oder Tyraniden-Saga. Für eine Serienpremiere wäre das wahrscheinlich die sichere Option.
Offizielles Schweigen von Amazon und Games Workshop
Offiziell gibt es keine Neuigkeiten. In einem Geschäftsbericht im Juli erklärte Games Workshop, dass es „noch mehrere Jahre“ dauern werde, bis etwas Handfestes zu erwarten sei. Die Partnerschaft mit Amazon sei langfristig angelegt, schnelle Ergebnisse werde es nicht geben. Als kleinen Vorgeschmack verwies man lediglich auf die Warhammer-Episode im Animationsformat Secret Level auf Prime Video.
Fankultur zwischen Ernst und Spaß
Dennoch läuft die Fantheorie-Maschine heiß. Manche behaupten, Cavills Hund sei ein Hinweis auf die Cyber-Mastiffs der Arbites. Andere sind überzeugt, dass Cavill absichtlich „Easter Eggs“ streut, um die Spannung zu schüren. Namen wie Chapter Master Valrak fallen, weil er solche Details früh erkannt hat. Und natürlich gibt es die scherzhafte Vorstellung, Cavill als Ciaphas Cain zu sehen – den „Helden des Imperiums“, der für seine Angst vor dem Tod bekannt ist. Egal ob ernst oder Spaß: Der Hype ist real. Selbst ein blauer Fleck reicht inzwischen, um endlose Diskussionen auszulösen.
Am Ende bleibt alles Spekulation. Aber eines steht fest: Cavill weiß, wie er die Community bei Laune hält. Ob Horus-Häresie, Tyraniden-Krieg, Eisenhorn oder etwas völlig anderes – die Fangemeinde ist elektrisiert und wartet gespannt auf das, was kommt.
2 kommentare
das war ganz klar Absicht, Cavill trollt uns Fans
sogar sein blauer Fleck ist jetzt Lore, Hype-Level 9000