Apple hat die Signierung von iOS 18.6.2 eingestellt – nur wenige Tage nachdem iOS 26 am 15. September offiziell veröffentlicht wurde. Das bedeutet: Wer bereits auf iOS 26 gewechselt ist, kann nicht mehr zurück zur älteren Version. 
Dasselbe gilt auch für iPadOS und tvOS. Damit schließt Apple endgültig die Möglichkeit eines Downgrades. Für viele Nutzer mag das einschränkend wirken, doch für das Unternehmen ist es ein zentraler Bestandteil seiner Sicherheits- und Update-Strategie.
Das Signieren einer Software bedeutet, dass Apples Server eine Installation verifizieren. Ohne diese Freigabe lässt sich ein älteres Betriebssystem nicht mehr installieren, selbst wenn man die Installationsdatei noch lokal gespeichert hat. Diese Maßnahme schützt Anwender vor Sicherheitslücken und veralteten Funktionen, nimmt ihnen aber auch die Freiheit, zu einer stabileren oder vertrauteren Version zurückzukehren, wenn neue Updates Probleme machen.
Bei iOS 26 berichten Nutzer zwar von einigen kleineren Bugs – etwa sporadische Abstürze von Safari, kleine Anzeigeprobleme oder gelegentlich einfrierende Apps –, doch bislang nichts Dramatisches. Solche Kinderkrankheiten sind bei großen Updates üblich, und Apple liefert traditionell kurze Zeit später ein Korrektur-Update wie iOS 26.1 nach, das die gröbsten Fehler behebt.
Besonders Unternehmen und Geschäftskunden halten sich noch zurück. In vielen Firmen gilt Stabilität als oberste Priorität, weshalb IT-Abteilungen oft abwarten, bis neue Versionen ausreichend erprobt sind. Die fehlende Möglichkeit zum Downgrade sorgt hier für Frust, da der „Rettungsanker“ für Tests entfällt. Viele bleiben daher bewusst noch bei iOS 18.6.2.
Trotzdem bleibt Apples Linie klar: Mit jedem neuen Release will das Unternehmen die Nutzerbasis so schnell wie möglich auf eine einheitliche Version bringen. Das erleichtert die Arbeit für Entwickler, die Sicherheitspatches und den Support. Außerdem bringt iOS 26 ein überarbeitetes Design, Performance-Verbesserungen und zahlreiche interne Anpassungen, die die Grundlage für kommende iPhone-Generationen und neue Apps bilden.
Für alle, die schon auf iOS 26 aktualisiert haben, heißt es: Zurück gibt es nicht. Stattdessen bleibt die Hoffnung auf schnelle Updates, die die Startprobleme ausbügeln. Und die Erfahrung zeigt: Lange lässt Apple seine Nutzer damit nicht allein.
3 kommentare
wär besser gewesen downgrade noch kurz offen zu lassen, bugs gibt’s immer am anfang
typisch apple, immer nur vorwärts pushen, nix mit frei entscheiden 😤
sagen immer sicherheit, aber fühlt sich eher nach kontrolle an