Samsung hat gerade erst begonnen, One UI 8 weltweit auszurollen, doch schon jetzt richten sich die Blicke auf das nächste große Update. Mit One UI 8.5 könnte das Galaxy S26 Ultra eine Funktion erhalten, die es so noch bei keinem Flaggschiff-Smartphone gab: ein integriertes Privacy Display. 
Damit geht es nicht mehr nur um satte Farben oder hohe Bildwiederholraten – sondern darum, sensible Inhalte vor neugierigen Blicken in der Öffentlichkeit zu schützen.
Die zugrunde liegende Technik heißt Flex Magic Pixel und wurde von Samsung bereits auf dem MWC im vergangenen Jahr vorgestellt. Das Prinzip: Die Blickwinkel des Displays werden automatisch eingeschränkt, sodass jemand, der neben Ihnen sitzt, nur einen dunklen Schleier sieht, anstatt Ihrer Nachrichten oder Dokumente. Hinweise im One UI 8.5-Code deuten stark darauf hin, dass diese Lösung im Ultra-Modell Premiere feiert – passend, da die Ultra-Reihe traditionell als Spielwiese für Samsungs gewagteste Innovationen dient.
Doch das neue Panel bietet nicht nur Privatsphäre. Es wird spekuliert, dass das Galaxy S26 Ultra ein OLED-Panel mit M14-Material nutzt, das dünner, energieeffizienter und heller ist als das des S25 Ultra. Damit könnten längere Akkulaufzeiten, eine verbesserte Haltbarkeit und ein neuer Branchenstandard für Smartphone-Displays einhergehen.
Angesichts der wachsenden Bedeutung von Datenschutz ist dieser Schritt nachvollziehbar. Menschen nutzen ihr Smartphone zunehmend in Zügen, Flugzeugen oder Cafés, und niemand möchte, dass Fremde ungewollt mitlesen. Natürlich gibt es schon lange externe Schutzfolien, doch eine nahtlos integrierte Lösung wirkt deutlich hochwertiger und unterstreicht den Premium-Charakter des Ultra. Für Geschäftsreisende oder Vielnutzer im öffentlichen Raum könnte dies ein entscheidender Kaufgrund werden.
Allerdings hat die Medaille zwei Seiten. Ein Privacy Display kann in sozialen Situationen unpraktisch sein – etwa wenn man Freunden Fotos oder Videos zeigt und diese nebenan nur ein schwarzes Rechteck erkennen. Genau deshalb hoffen viele, dass Samsung eine einfache Ein- und Ausschaltmöglichkeit bietet, vielleicht über die Schnelleinstellungen. So könnte man die Privatsphäre im Zug aktivieren und zu Hause wieder deaktivieren, um das volle Potenzial des Bildschirms zu genießen.
Die Ultra-Serie war schon immer der Ort, an dem Samsung neue Technologien ausprobiert – von innovativen Kameras bis hin zu Display-Experimenten. Sollte Flex Magic Pixel tatsächlich im Galaxy S26 Ultra zum Einsatz kommen, könnte es die Erwartungen an ein modernes Flaggschiff-Display neu definieren: nicht nur brillante Farben und hohe Helligkeit, sondern auch ein klarer Fokus auf Sicherheit.
Ob auch die anderen Modelle der S26-Reihe diese Funktion erhalten, ist unklar. Klar ist aber, dass das Ultra einmal mehr im Rampenlicht steht. Das Zusammenspiel aus schlankerem, effizienterem Panel und eingebauter Privatsphäre könnte ein neues Kapitel im Smartphone-Design aufschlagen. Die spannende Frage lautet: Soll die Zukunft der Displays darin bestehen, noch mehr zu zeigen – oder eher darin, Fremden möglichst wenig preiszugeben?
Eines ist sicher: Das Galaxy S26 Ultra zeichnet sich nicht als simples Upgrade ab. Es könnte das Nutzerverhalten in öffentlichen Räumen verändern und verdeutlichen, dass echte Innovation nicht nur Eindruck macht, sondern auch ein Gefühl von Sicherheit vermittelt.
1 kommentar
für Leute im Zug oder Flieger mega praktisch, endlich keine neugierigen Blicke mehr