Samsung sorgt erneut für Schlagzeilen – diesmal nicht mit einem neuen High-End-Gerät, sondern mit einer Überraschung für die Mittelklasse. Die Modelle Galaxy A36 5G und Galaxy A56 5G erhalten bereits jetzt das Update auf One UI 8, und das sogar früher als ursprünglich geplant. 
Damit zeigt das Unternehmen deutlich, dass auch Käufer günstigerer Geräte denselben Stellenwert genießen wie Nutzer der teuren Flaggschiffe.
In der Vergangenheit mussten Besitzer von Mittelklasse-Smartphones oft monatelang auf Updates warten, während die Top-Modelle sofort versorgt wurden. Teilweise gingen sie sogar komplett leer aus. Mit dem aktuellen Vorgehen durchbricht Samsung dieses Muster. Nur wenige Tage nachdem die Galaxy-S24-Reihe sowie die Foldables Z Fold 6 und Z Flip 6 in Südkorea das Update erhalten haben, zieht die A-Serie bereits nach.
Die Geschwindigkeit ist bemerkenswert: Der internationale Marktstart des Galaxy A36 und A56 liegt erst rund ein halbes Jahr zurück. Trotzdem gehören sie nun zu den ersten Smartphones außerhalb der Premium-Klasse, die Android 16 in Kombination mit One UI 8 nutzen können. Eigentlich war der Rollout erst für Oktober vorgesehen, doch Samsung liegt deutlich vor dem eigenen Zeitplan. In Südkorea ist die neue Version schon verfügbar, und auch in Brasilien könnte der Startschuss bereits am 25. September fallen. Damit dürften auch Nutzer in Europa und Asien sehr bald folgen.
Die Bedeutung dieser Entscheidung wird noch deutlicher, wenn man die Update-Strategie betrachtet: Samsung garantiert für beide Modelle sechs große Betriebssystem-Upgrades. Das heißt, die Geräte werden bis in die frühen 2030er Jahre hinein mit neuen Android-Versionen versorgt – bis hin zu Android 21. Für Smartphones dieser Preisklasse ist das ein echtes Novum. Damit setzt Samsung ein Signal an die Konkurrenz, insbesondere an Xiaomi, Oppo oder Motorola, die bislang keine vergleichbare Langzeitunterstützung bieten.
Natürlich darf man keine Revolution erwarten. One UI 8 baut auf einem eher unspektakulären Android 16 auf und bringt keine radikalen Designänderungen. Stattdessen konzentriert sich das Update auf Stabilität, Performance, Akkulaufzeit und kleine Detailverbesserungen. Genau das sind aber die Aspekte, die im Alltag oft wichtiger sind als große visuelle Umbrüche.
Aus Branchensicht ist die Botschaft eindeutig: Nach den Verzögerungen und Problemen mit One UI 7 will Samsung wieder zur alten Stärke zurückfinden – und legt die Messlatte jetzt sogar noch höher. Besonders bemerkenswert ist, dass nicht nur Premium-Modelle, sondern auch Mittelklasse-Geräte profitieren. Damit verschiebt Samsung die Erwartungen im gesamten Android-Ökosystem.
Für Käufer ergibt sich daraus ein klarer Vorteil. Wer sich für ein Galaxy A36 oder A56 entscheidet, bekommt nicht nur ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern auch langfristige Sicherheit und Aktualität. Selbst im Vergleich mit Googles Pixel 9a wirkt die sechsjährige Update-Garantie wie ein entscheidender Pluspunkt. Wer also auf Software-Support Wert legt, findet in diesen Modellen derzeit kaum Konkurrenz.
Ob zukünftige Updates genauso schnell folgen, bleibt abzuwarten. Doch der frühe Start von One UI 8 zeigt, dass Samsung es ernst meint. Vielleicht werden wir in einigen Jahren auf diesen Moment zurückblicken und ihn als den Zeitpunkt erkennen, an dem Mittelklasse-Smartphones endlich aus dem Schatten der Premium-Geräte traten.
Kurz gesagt: Das One-UI-8-Update für das Galaxy A36 und A56 ist mehr als nur ein technischer Patch. Es ist eine klare Ansage: Samsung nimmt seine gesamte Nutzerschaft ernst – unabhängig vom Preis des Geräts – und definiert damit die Standards neu.
3 kommentare
endlich kümmert sich mal jemand um die günstigen Modelle
lol mein s23 wartet noch und der A56 hat schon One UI 8 😅
Samsung macht echt Druck auf die Konkurrenz