Das Galaxy S26 Ultra sorgt schon jetzt für Gesprächsstoff, obwohl Samsung das Gerät offiziell noch gar nicht vorgestellt hat. Gerüchte deuten darauf hin, dass das neue Flaggschiff entweder Ende dieses Jahres oder Anfang 2026 erscheinen könnte. 
Und während viele jährliche Updates oft nur kleine Schritte sind, zeichnen sich beim S26 Ultra gleich mehrere konkrete Verbesserungen ab, die selbst skeptische Nutzer ins Grübeln bringen könnten, ob sich ein Upgrade diesmal lohnt.
Ein heißes Thema ist das Schnellladen. Das Galaxy S25 Ultra unterstützt aktuell 45W kabelgebundenes Laden – solide, aber im internationalen Vergleich nicht überragend. Nun heißt es, das S26 Ultra könnte mit 60W Ladeleistung daherkommen. Für Menschen, die ihr Smartphone ständig nutzen und wenig Geduld haben, wäre das ein echter Mehrwert: ein kurzer Boxenstopp an der Steckdose von 15 Minuten könnte genug Energie für viele Stunden liefern. Damit würde Samsung den Rückstand zu Herstellern wie Xiaomi oder OnePlus verringern, die schon länger auf noch höhere Wattzahlen setzen.
Doch ein Flaggschiff ist mehr als nur Akkuleistung. Die Stärke von Samsung liegt traditionell beim Display, und beim S26 Ultra könnte es einen spürbaren Sprung geben. Erwartet wird ein OLED-Panel auf Basis des neuen M14-Materials. Dieses verspricht höhere Helligkeit, bessere Energieeffizienz und eine längere Lebensdauer. Das heißt: auch bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt der Bildschirm ablesbar, während der Akku geschont wird. Außerdem soll die sogenannte Color Filter on Encapsulation (CoE)-Technologie integriert werden. Damit wird der Farbfilter in die Schutzschicht eingebettet, was dünnere Displays mit intensiveren Farben ermöglicht. Für Serienfans, Gamer oder Social-Media-Junkies dürfte das Erlebnis deutlich eindrucksvoller werden.
Auch die Kamera bleibt ein Schlüsselfaktor. Laut Gerüchten bleibt die Megapixel-Zahl zwar unverändert, aber die Qualität könnte durch technische Feinheiten steigen. Der Hauptsensor mit 200 MP soll künftig eine größere Blendenöffnung von F1.4 statt F1.7 besitzen. Das bedeutet bis zu 47 % mehr Lichteinfall – ein massiver Vorteil bei Nachtaufnahmen. Weniger Bildrauschen, mehr Details und lebendigere Farben: das klingt nach einem deutlichen Plus für alle Hobbyfotografen.
Auch die Teleobjektive könnten profitieren. Das 3x-Tele soll von 10 auf 12 MP wachsen, was detailreichere Zoomfotos ermöglicht. Die 5x-Telelinse könnte eine Blende von F2.9 statt F3.4 bekommen, wodurch bis zu 38 % mehr Licht erfasst wird. Das Ergebnis wären klarere Bilder, gerade bei schwierigen Lichtbedingungen. Zusammengenommen würden diese Optimierungen den Kamerabereich des S26 Ultra spürbar aufwerten, auch ohne eine radikale Neukonstruktion.
Neben all den technischen Upgrades wird über ein überarbeitetes Design spekuliert. Möglich seien abgerundetere Kanten und ein neues Kameramodul. Während manche Nutzer den minimalistischen Look der Kamera-Ringe beim S25 Ultra bevorzugen, könnte die neue Optik für Diskussionen sorgen. Doch am Ende bleibt Design Geschmackssache. Solange das Gerät im Alltag gut in der Hand liegt und nicht stört, dürften viele mit kleinen optischen Änderungen leben können – entscheidend sind die inneren Werte.
Unterm Strich deutet vieles darauf hin, dass Samsung mit dem Galaxy S26 Ultra keine Experimente wagt, sondern die Kernpunkte sinnvoll verbessert: schnelleres Laden, ein besseres Display und optimierte Kameras. Genau die Dinge also, die im Alltag wirklich spürbar sind. Sollte Samsung diese Gerüchte bestätigen, wäre das S26 Ultra nicht nur ein weiteres Update in der Reihe, sondern ein Modell, das die Begeisterung für High-End-Smartphones neu entfachen könnte.
2 kommentare
200MP mit F1.4… Nachtfotos werden wild
60W? im Jahr 2026 etwas spät, oder?