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Wie eine Mission in Borderlands 4 Spielern die legendäre Beute vermasselt

von ytools
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Borderlands 4 ist erst seit zwei Wochen draußen, doch schon jetzt sorgt eine bestimmte Mission für hitzige Diskussionen und jede Menge Frust. Die Rede ist von Vend of the Line, einem Quest, das eigentlich als cooler Borderlands-Moment gedacht war – mit Humor, Chaos und einer dicken Belohnung.
Wie eine Mission in Borderlands 4 Spielern die legendäre Beute vermasselt
Stattdessen ist es inzwischen berüchtigt dafür, Spielern die verdiente Beute unter der Nase wegzuschnappen.

Die Mission läuft so: Am Ende einer längeren Questreihe landet man vor einem ganz speziellen Verkaufsautomaten. Dieser bietet eine Auswahl an legendären Waffen, jede für den symbolischen Preis von nur 1 Dollar. Klingt wie der Traum eines jeden Loot-Jägers. Doch der Haken ist fies: Man darf nur EIN Item auswählen, und danach schaltet sich der Automat für immer ab. Kein Replay, kein zweiter Versuch.

Das Problem: Viele Spieler folgen aus Gewohnheit ihrem Reflex und drücken sofort die „Müll verkaufen“-Taste, bevor sie die legendäre Waffe wählen. In jedem anderen Borderlands-Teil ist das eine völlig normale Routine. Aber hier registriert das Spiel diesen Vorgang als die eine und einzige Transaktion. Das bedeutet: Der Automat schließt sich, ohne dass man die Belohnung kassiert. Nach stundenlangem Zocken bleibt nur Frust zurück.

Erste Beschwerden tauchten kurz nach Release auf Reddit, Discord und Co. auf. Ein Spieler schrieb: „Wahrscheinlich die dümmste Aktion ever. Hab die Mission beendet, wollte die legendäre Waffe holen, hab aber aus Reflex meinen Schrott verkauft. Zack, Automat dicht. Null Belohnung. Bitte lacht über mich.“ Viele andere meldeten genau dasselbe Erlebnis – offenbar ein weit verbreitetes Missgeschick.

Ein anderer warnte sogar mit einem PSA: „Drückt nicht auf ‘Loot verkaufen’ am legendären Automaten! Das zählt als euer einziger Kauf. Ja, ich hab’s herausgefunden … auf die harte Tour.“ Besonders bitter: Borderlands 4 hat keine Save-Rollbacks. Wer hier Mist baut, hat endgültig verloren. Und im Koop wird’s noch härter: Nur einer darf sich die Waffe schnappen, die anderen gehen leer aus.

Noch ist unklar, ob es sich um einen Bug handelt oder ob Gearbox das bewusst so eingebaut hat. Viele Fans vermuten einen Designfehler, andere glauben an eine absichtliche, aber sehr fragwürdige Entscheidung. Offiziell hat Gearbox bislang nichts Konkretes gesagt, aber immerhin angekündigt, das Feedback zu beobachten. Bis ein Patch kommt, gilt: Finger weg von der „Verkaufen“-Taste, bevor man die legendäre Waffe zieht.

Das Ganze reiht sich ein in eine Serie von „ungewollten Interaktionen“, die Borderlands 4 derzeit prägen. Spieler haben Builds entdeckt, die Bosse in Sekunden zerlegen. Der berüchtigte „Messer-Build“ verursacht irrsinnigen Schaden und wurde schon zum Meme. Andere Setups führen zu einem „Total Existence Failure“, bei dem Gegner quasi aus der Realität gelöscht werden. Gearbox weiß davon, will diese Absurditäten aber vorerst nicht anfassen.

Genau solche chaotischen Eigenheiten machen Borderlands zwar irgendwie einzigartig, aber beim legendären Automaten finden viele Fans, dass die Grenze überschritten wurde. Statt Spaß gibt’s Frust. Immer mehr Stimmen fordern, die Verkaufsfunktion in dieser Mission zu entfernen oder wenigstens eine fette Warnung einzubauen. Denn eine der besten Belohnungen im Spiel durch eine unbedachte Routine zu verlieren, ist einfach zu hart.

Bis Gearbox nachbessert, bleibt nur Vorsicht: Wer die Mission Vend of the Line spielt, sollte nichts verkaufen und schon vorher wissen, welche Waffe er nimmt. In Borderlands 4 können selbst deine Automatismen zum größten Gegner werden.

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1 kommentar

OrangeHue October 26, 2025 - 9:06 pm

2 Stunden Grind für nix, danke Gearbox 😡

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