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Starbreeze macht Rückzieher bei Payday 2 DLC-Preis nach Fan-Protesten

von ytools
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Starbreeze, das Studio hinter Payday 2, musste nach massiver Kritik der Community zurückrudern. Anfang September wurde der Preis der umfangreichen Infamous Collection ohne Vorwarnung von 100 auf 150 US-Dollar angehoben – ein Plus von 50 Prozent – und nur wenige Wochen später folgte die Einführung eines neuen Abo-Modells.
Starbreeze macht Rückzieher bei Payday 2 DLC-Preis nach Fan-Protesten
Für viele Fans wirkte das wie ein kalkulierter Schachzug, um die Spieler Richtung Abo zu drängen.

Das neue Abo versprach Zugriff auf mehr als 65 DLCs – darunter Raubzüge, Waffen und kosmetische Items – für lediglich 4,99 US-Dollar im Monat oder 19,99 US-Dollar für ein halbes Jahr. Offiziell wurde es als bequemer Einstieg in die „riesige Content-Bibliothek von Payday 2“ beworben, jederzeit kündbar über Steam. Für Neueinsteiger schien das Angebot fair, doch die gleichzeitige Verteuerung des Bundles ließ viele Spieler den Verdacht hegen, hier solle doppelt kassiert werden.

Die Community reagierte sofort und warf Starbreeze vor, den Preisanstieg „unter dem Radar“ durchdrücken zu wollen. Auf Reddit, in Foren und auf Social Media brach eine Welle der Empörung los. Der Druck war so groß, dass Gustav Nisser, Commercial Director bei Starbreeze, im Gespräch mit GameDeveloper einräumte: „Wir haben intern nicht sauber abgestimmt und die Kommunikation mit der Community vermasselt.“ Weiter sagte er: „Die negative Reaktion ist völlig nachvollziehbar. Wir stimmen den Spielern zu – wir haben Mist gebaut. Der Preis wurde sofort wieder zurückgesetzt.“

Das Studio betonte, dass die Infamous Collection ohnehin dynamisch berechnet wird: Spieler zahlen nur für Inhalte, die sie noch nicht besitzen, und zusätzliche Rabatte werden berücksichtigt. Dennoch wirkte es äußerst unglücklich, kurz vor Start des Abos eine Preiserhöhung einzuführen. Das Vertrauen vieler langjähriger Fans hat dadurch spürbar gelitten.

Auf X (ehemals Twitter) hieß es: „Heisters – wir haben das Feedback zur Preiserhöhung der Infamy Collection gehört und nachgeforscht. Der Preis ist wieder korrekt und wir entschuldigen uns für diesen Fehler.“ Auch auf Reddit äußerte sich Community-Manager Haua: „Ich weiß, viele glauben es nicht, aber es war tatsächlich ein Fehler. Der Schaden am Vertrauen ist da, doch wir hoffen, dass jeder, der die DLCs kaufen wollte, dies nun wieder tun kann. Danke an alle, die uns auf das Problem aufmerksam gemacht haben!“

Ein Blick auf Steam.db bestätigt: Der Preis liegt wieder bei 100 US-Dollar. Unklar bleibt jedoch, ob Spieler, die in den letzten Wochen die teurere Variante gekauft haben, ihr Geld teilweise zurückerhalten. Für viele geht es nicht nur ums Geld, sondern um Transparenz. In einer Branche, in der Loyalität schnell schwindet, könnte es für Starbreeze schwer werden, das Vertrauen zurückzugewinnen. Jetzt muss das Studio zeigen, dass es die Community nicht nur mit Worten, sondern mit Taten ernst nimmt.

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1 kommentar

Virtuoso December 4, 2025 - 1:14 am

Abo-Idee nicht schlecht, aber Timing war katastrophal

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