Apple bereitet offenbar die nächste Generation des MacBook Pro vor: Insider berichten, dass die Geräte bereits in die Phase der Massenproduktion eingetreten sind. Laut Branchenexperten wie Mark Gurman und Ming-Chi Kuo ist mit den neuen Modellen mit M5-Prozessoren zwischen Ende 2025 und Anfang 2026 zu rechnen. Spätestens im März sollen die Geräte im Handel erhältlich sein. 
Dieses Zeitfenster passt zu Apples Strategie, MacBook-Updates nicht nur im Herbst, sondern auch zu Jahresbeginn zu platzieren.
Was bringt das MacBook Pro mit M5?
Im Mittelpunkt steht die neue Chip-Generation: M5, M5 Pro und M5 Max. Sie sollen vor allem mehr Leistung pro Watt, verbesserte Grafik-Performance und schnellere KI-Berechnungen liefern. Für Entwickler, Kreative oder Musikproduzenten bedeutet das: kürzere Renderzeiten, effizientere Arbeitsabläufe und längere Akkulaufzeiten auch unter starker Belastung. Selbst kleine Effizienzgewinne können in der Praxis spürbare Vorteile bringen.
Das Grunddesign dürfte weitgehend gleich bleiben. Das 2021 eingeführte Layout mit MagSafe, HDMI, mehreren Thunderbolt-Anschlüssen und SD-Kartenleser hat sich etabliert und wird wohl beibehalten. Ebenso ist davon auszugehen, dass Apple die Mini-LED-Displays mit ProMotion und HDR fortführt, ergänzt durch Detailverbesserungen bei Lautsprechern, Mikrofonen und Kamera.
Warum ein Release Anfang des Jahres?
Oft erscheinen neue Macs im Oktober, doch Apple hat bereits gezeigt, dass man flexibel ist. Im Januar 2023 kamen die Modelle mit M2 Pro und M2 Max auf den Markt. Ein Start im Januar oder Februar 2026 für die M5-Generation könnte strategisch sinnvoll sein: iPhones und Apple Watch dominieren das Herbstgeschäft, während Macs im Frühjahr ihre eigene Bühne bekommen. Für Unternehmen und IT-Abteilungen bedeutet das Planbarkeit bei Budgets und Rollouts.
Die große MacBook-Revolution 2026
Die spannendsten Neuerungen erwartet die Community aber Ende 2026. Gerüchte sprechen von gleich vier großen Updates: OLED-Displays für perfektes Schwarz und besseren Kontrast, ein Touchscreen, ein dünneres und leichteres Gehäuse sowie die brandneuen M6-Chips, gefertigt im hochmodernen 2-nm-Verfahren, einschließlich Pro- und Max-Varianten. Damit könnte Apple den größten Sprung seit dem Redesign 2021 schaffen.
OLED würde für Film- und Fotoprofis noch präzisere Farben und weniger Blooming-Effekte bedeuten. Ein Touchscreen würde die Bedienung von Kreativ-Software verändern: schnelleres Zoomen, Skizzieren oder Markieren direkt am Display. In Kombination mit effizienteren M6-Chips könnten die Geräte zudem dünner und leichter werden, ohne Kompromisse bei Akkulaufzeit oder Leistung.
Kommt auch Mobilfunk ins Spiel?
Immer wieder tauchen Gerüchte über eingebaute Mobilfunkoptionen auf. Ein MacBook Pro mit integriertem 5G-Modem würde Tethering und Hotspot-Lösungen überflüssig machen – ein enormer Vorteil für Nutzer, die viel unterwegs arbeiten. Zusätzlich ist von einem kleineren Notch bei den OLED-Modellen die Rede, da Apple seine Sensoren weiter miniaturisiert.
Kaufen oder warten?
Wer Ende 2025 oder Anfang 2026 ein neues Gerät benötigt, wird mit dem M5-MacBook Pro ein verlässliches Upgrade erhalten: mehr Leistung, bessere Akkulaufzeit und ein bewährtes Design. Doch wer Geduld hat, dürfte Ende 2026 mit OLED, Touch, neuem Gehäuse und M6-Chips einen deutlich größeren Innovationssprung erleben. Am Ende hängt die Entscheidung vom individuellen Bedarf ab: sofortige Anschaffung für aktuelle Projekte oder warten auf die nächste große Revolution.
Eines ist sicher: Apple setzt auf eine klare zweistufige Strategie – zunächst ein solides Leistungsupdate mit M5, danach ein tiefgreifendes Redesign mit M6. Für Profis bedeutet das vor allem eines: Planungssicherheit.
1 kommentar
M5 klingt eher nach Routine-Update. Meh