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Drew McIntyre als Angus MacLeod im Highlander-Reboot bestätigt

von ytools
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Das Kult-Franchise Highlander kehrt zurück – und diesmal mit einer überraschenden Besetzung: WWE-Superstar Drew McIntyre übernimmt die Rolle von Angus MacLeod, dem Bruder von Henry Cavills Figur. Der Schotte aus Ayrshire bringt nicht nur Authentizität, sondern auch die Wucht eines Wrestlers auf die Leinwand.
Drew McIntyre als Angus MacLeod im Highlander-Reboot bestätigt
Für viele Fans ist diese Wahl spannend, für andere eher fragwürdig – aber sie sorgt definitiv für Gesprächsstoff.

Laut Deadline stößt McIntyre zu einem hochkarätigen Cast, in dem sich Russell Crowe, Karen Gillan, Djimon Hounsou, Dave Bautista, Marisa Abela und Max Zhang befinden. Regie führt Chad Stahelski, der mit John Wick bewiesen hat, dass er packende Action neu definieren kann. Präzise Choreografien, bildgewaltige Kämpfe und ein düsterer Stil sollen auch den neuen Highlander prägen. Für McIntyre ist es bereits die zweite Filmrolle nach seinem Debüt im Actionstreifen The Killer’s Game (2024), der zwar floppte, aber für ihn als Einstieg in Hollywood diente.

Stahelski kündigte an, dass die Handlung mehrere Jahrhunderte umspannt: von den Highlands im 16. Jahrhundert bis zu futuristischen Versionen von New York und Hongkong. Cavill spielt einen widerwilligen Unsterblichen, der über 500 Jahre lang verschiedene Kampfkünste erlernte und als Schwertmeister überlebt. Der Regisseur sprach von einer Mischung aus Mythos, Action und Liebesgeschichte – jedoch „anders, als man denkt“.

Der Originalfilm von 1986 machte Christopher Lambert als Connor MacLeod und Sean Connery als Ramírez unsterblich. Damals war Angus MacLeod (gespielt von James Cosmo) der Cousin von Connor. In der Neuauflage wird er nun zum Bruder umgeschrieben – ein Hinweis darauf, dass das Franchise neue Wege gehen will. Angus könnte als Freund, Feind oder Konkurrent im sogenannten „Gathering“ auftreten, dem ultimativen Kampf der Unsterblichen, bei dem nur einer überleben darf.

Stahelski betonte außerdem, dass dies nicht nur ein einmaliges Projekt sei: Der Film soll den Auftakt zu einer ganzen Reihe bilden, die Elemente der alten Filme und der 90er-Jahre-TV-Serie vereint. Es soll sogar eine Art Prequel zur großen Zusammenkunft geben, wodurch die Saga Raum für zukünftige Fortsetzungen erhält.

Henry Cavill selbst schwärmt seit der Ankündigung 2021 von dem Projekt. Er wuchs mit Highlander auf und bezeichnete die Mischung aus Schwertkämpfen und Fantasy als prägende Erinnerung. „Das ist eine einmalige Chance“, sagte er damals. Im Frühjahr 2024 versprach Cavill zudem, dass seine Schwertkünste im neuen Film alles übertreffen würden, was er zuvor in The Witcher gezeigt hat. Doch eine Beinverletzung beim Training verzögert nun den Drehstart bis 2026.

McIntyre reiht sich damit in die Liste von Wrestlern ein, die in Hollywood Fuß gefasst haben – Dwayne Johnson, John Cena und Dave Bautista haben den Weg bereits vorgemacht. Dennoch ist die Fanszene gespalten: Die einen feiern die Besetzung als authentisch und mutig, die anderen zweifeln an McIntyres Schauspielvermögen. Befürworter verweisen darauf, dass The Killer’s Game nicht an ihm scheiterte, sondern vor allem an schwachem Marketing und einer kaum vorhandenen Kinoauswertung – in Kanada lief der Film etwa in keiner großen Kette.

Die größte Herausforderung bleibt, die Balance zwischen Pathos, Action und Kult-Charme zu finden. Stahelski verspricht atemberaubende Schwertduelle, emotionale Tiefe und eine epische Atmosphäre. Ob der neue Highlander diesem Anspruch gerecht wird, bleibt abzuwarten – doch eines steht fest: Am Ende kann es nur einen geben.

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1 kommentar

N0madic November 14, 2025 - 8:14 pm

fühlt sich billig produziert an, bisschen low budget vibes

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