Beats hat die neuen Powerbeats Fit vorgestellt – komplett kabellose In-Ear-Kopfhörer, die sich klar an Sportler und Fitness-Fans richten. Sie treten die Nachfolge der Beats Fit Pro an, die vor vier Jahren erschienen sind, und setzen auf einen überarbeiteten Look mit flexiblen Bügeln in Flügel-Form. Diese sorgen für einen sicheren Halt, selbst bei intensiven Workouts oder langen Läufen. 
Mit einer IPX4-Zertifizierung sind die Hörer zudem schweiß- und spritzwassergeschützt. Vier Ohrpassstückgrößen – von XS bis L – sind im Lieferumfang enthalten, sodass die Passform individuell angepasst werden kann.
Unter der Haube steckt allerdings noch der Apple H1-Chip, während Konkurrenten längst auf neuere Plattformen setzen. Für einen Preis von 200 US-Dollar hätte manch einer eher den H2-Chip wie in den AirPods Pro 2 erwartet. Trotzdem bringen die Powerbeats Fit ein solides Technikpaket mit: aktives Noise Cancelling, Transparenzmodus und adaptiven EQ. Nutzer im Apple-Ökosystem profitieren zusätzlich von Features wie 3D-Audio mit dynamischem Headtracking, Ein-Klick-Kopplung, automatischem Gerätewechsel, „Wo ist?“-Integration, Audio Sharing und freihändigem Siri-Zugriff. Auch Android-User kommen nicht zu kurz, da die Beats-App Steuerung und Updates ermöglicht.
Bei der Akkulaufzeit liefert Beats gewohnt starke Werte: Bis zu 7 Stunden pro Ladung und bis zu 30 Stunden zusammen mit dem Ladecase. Ein schnelles Nachladen von 5 Minuten bringt etwa eine Stunde Musik – praktisch für spontane Trainingseinheiten. Was fehlt, ist jedoch kabelloses Laden, was in dieser Preisklasse inzwischen fast Standard ist.
Die Powerbeats Fit gibt es in vier Farben: Jet Black, Gravel Gray, Spark Orange und Power Pink. Käufer erhalten außerdem drei Monate Apple Music gratis, sofern sie Neukunden sind. Trotzdem ist der Markt hart umkämpft: Modelle wie Samsungs Galaxy Buds Pro oder Xiaomis Buds 3 Pro bieten oft mehr Ausstattung zu einem niedrigeren Preis. Die Powerbeats Fit sprechen daher vor allem jene an, die Wert auf den Beats-Look, sicheren Halt beim Sport und die tiefe Integration mit Apple-Geräten legen – auch wenn das Gesamtpaket nicht makellos ist.
1 kommentar
Sound wird sicher fett, aber Beats ist halt immer teuer