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ASRock Japan startet Garantieverlängerung für Mainboards der 800-Serie

von ytools
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ASRock Japan hat eine neue Garantieaktion für seine Mainboards der 800-Serie gestartet, die Käufern ein zusätzliches Jahr Absicherung bietet. Wer sein Produkt zwischen dem 29. September und dem 31.
ASRock Japan startet Garantieverlängerung für Mainboards der 800-Serie
Dezember 2025 registriert, erhält anstelle der üblichen zwei Jahre ganze drei Jahre Herstellergarantie. Damit will der Hersteller Vertrauen schaffen, gerade in einer Zeit, in der in der Hardware-Community verstärkt über Stabilitätsprobleme und CPU-Schäden diskutiert wird.

Die Aktion gilt ausschließlich für die 800er-Reihe – dazu gehören die Intel-Modelle Z890 und B860 sowie die AMD-Varianten X870 und B850. Die ältere B840-Serie ist ausgeschlossen. Wichtig: Das Kaufdatum spielt keine Rolle. Selbst wer seine Platine schon vor Monaten gekauft hat, kann von der verlängerten Garantie profitieren, sofern die Registrierung rechtzeitig über die ASRock Fan Club-Seite („My Page > Product Registration“) erfolgt. Teilnahmeberechtigt sind allerdings nur Produkte, die über autorisierte japanische Händler vertrieben wurden – ein klarer Hinweis darauf, dass es sich um eine auf Japan begrenzte Maßnahme handelt.

Dass ASRock diesen Schritt gerade jetzt geht, ist kein Zufall. Immer wieder machten Schlagzeilen die Runde, dass High-End-Prozessoren wie der AMD Ryzen 9800X3D auf manchen Boards Schaden genommen haben. Offiziell hat ASRock keinen Zusammenhang bestätigt, aber in Foren und sozialen Netzwerken sind sich viele sicher: Die verlängerte Garantie ist ein Signal an verunsicherte Käufer. Zwar verhindert eine Garantieerweiterung keine Defekte, doch vermittelt sie das Gefühl, dass das Unternehmen zu seinen Produkten steht.

Kritische Stimmen bemängeln jedoch, dass die Aktion zu spät kommt und zu eingeschränkt ist. Weltweit hätten Nutzer ähnliche Probleme, und trotzdem profitieren nur Kunden in Japan. Zudem deckt die Garantieverlängerung lediglich das Mainboard ab, nicht aber die CPU – obwohl gerade diese Komponente im Ernstfall den Schaden trägt. Spöttische Kommentare sprechen sogar davon, den verkohlten Prozessor „als Kunstwerk an die Wand zu hängen“. Trotzdem ist das Angebot für japanische Käufer ein echter Mehrwert, vor allem angesichts der steigenden Preise im DIY-PC-Markt.

Unterm Strich ist die ASRock-Kampagne ein Mix aus Marketing und Kundenbindung. Ob auch Konkurrenten wie ASUS, MSI oder Gigabyte ähnliche Programme starten werden, bleibt abzuwarten. Klar ist aber: Die Messlatte für Vertrauen im Hardware-Segment liegt nun ein Stück höher.

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