Techland hat den lang erwarteten Hotfix 1.2.3 für Dying Light: The Beast veröffentlicht. 
Mit diesem Update wurden gleich zwei besonders nervige Probleme behoben: die Ruckler bei aktiviertem Frame Generation und die übermächtigen Griffe der Biter-Zombies. Das Patch bringt keine neuen Inhalte, verbessert aber spürbar das Spielgefühl und sorgt für eine stabilere Performance.
Eines der größten Technikprobleme war das Stottern, wenn NVIDIA DLSS Frame Generation eingeschaltet war. Statt flüssiger Bewegungen gab es immer wieder kurze Hänger, die den Spielfluss zerstörten – gerade in hektischen Kämpfen ein echter Stimmungskiller. Jetzt ist das behoben: Frame Generation läuft deutlich glatter und liefert endlich die Erfahrung, die man erwartet. Auch auf der PlayStation 5 dürfen Spieler aufatmen, denn fehlerhafte HDR-Darstellung wurde korrigiert.
Besonders gefeiert wird die Anpassung der Biter-Griffe. Vorher konnten sie den Spieler auf unrealistische Weise packen – durch Schläge hindurch oder aus einer Entfernung, die schlicht nicht nachvollziehbar war. Viele Spieler haben deshalb lieber Kämpfe gemieden, um der unfairen Mechanik zu entgehen. Mit dem Hotfix fühlt sich das Greifen nun fairer und glaubwürdiger an: Die Gefahr bleibt bestehen, aber das Gefühl, vom Spiel betrogen zu werden, ist verschwunden. Mods, die diesen Fehler zuvor beheben sollten, sind damit überflüssig geworden.
Darüber hinaus wurden zahlreiche Quest- und Koop-Probleme beseitigt. “Schreier” in den Dunkelzonen verhalten sich endlich so, wie es gedacht war. Blockaden im Tutorial, die durch modifizierte Waffen ausgelöst wurden, gehören der Vergangenheit an. Türen in Koop-Missionen lassen sich nun zuverlässig zerstören. Auch Safe Spots wurden überarbeitet: Spieler bleiben nicht mehr durch zurücksetzende Wände oder Fenster eingeschlossen. Selbst kleine, aber nervige Details – wie Endlosschleifen von Quest-Musik nach einem Reload – wurden behoben.
Auch Konsolenspieler profitieren von UI-Fixes, etwa durch die Rückkehr des Buttons „Community beitreten“. Insgesamt macht das Update 1.2.3 das Spiel nicht neu, aber es legt ein sauberes Fundament, auf dem weitere Erweiterungen ohne Altlasten aufbauen können.
Dennoch diskutieren Fans weiter: Einige finden, dass es nachts zu viele Volatiles gibt, was die Atmosphäre verwässert. Im ersten Dying Light war es viel spannender, weil diese Begegnungen selten, aber extrem furchteinflößend waren. Besitzer leistungsstarker GPUs wie der RX 9070XT berichten außerdem noch von Speicherlecks – das Spiel läuft zwar flüssig, aber nach längeren Sessions füllt sich der VRAM komplett und kann Abstürze verursachen. Trotz dieser offenen Baustellen gilt das Update als wichtiger Schritt: Techland zeigt, dass Feedback ernst genommen und umgesetzt wird.
2 kommentare
Habe immer noch Speicherlecks auf meiner RX 9070XT, nach ein paar Stunden stürzt es ab
Endlich sind die Biter-Griffe fairer, vorher war das echt nur Frust pur