vivo macht ernst und bringt mit OriginOS 6 zum ersten Mal sein eigenes System weltweit auf den Markt. Bisher war die Oberfläche exklusiv in China verfügbar, doch am 15. 
Oktober startet die globale Einführung. Bereits am 10. Oktober findet die Premiere in China statt, bevor nur wenige Tage später die internationale Präsentation folgt.
Im Fokus stehen flüssigere Animationen und intelligente Interaktionen. In den Teaservideos zeigt vivo deutlich, dass App-Starts, Übergänge und Multitasking wesentlich sanfter und schneller laufen. Damit greift das Unternehmen eine der größten Schwächen des alten FunTouchOS an, das lange Zeit wegen seiner teilweise trägen Performance und unübersichtlichen Bedienung kritisiert wurde.
Ein Highlight ist das neu gestaltete Kamerainsel-Feature um die Frontkamera. Ähnlich wie Apples Dynamic Island verwandelt es Benachrichtigungen in ein interaktives Element. Der Unterschied: vivo setzt zusätzlich auf KI-gestützte Kontextaktionen. Im Beispiel aus der Galerie-App reicht es, ein Bild in die Insel zu ziehen, und sofort erscheinen Sharing-Optionen. Das spart Schritte und wirkt deutlich intuitiver.
Allerdings gibt es auch Einschränkungen. Viele dieser Funktionen sind stark an die eigenen vivo-Apps gekoppelt. Nutzer, die auf Google-Dienste angewiesen sind, könnten deshalb weniger profitieren. Dennoch ist klar: vivo positioniert sich mit OriginOS 6 als Alternative zu Samsungs One UI, Xiaomis HyperOS und Oppos ColorOS und will endlich auch außerhalb Asiens ernst genommen werden.
Für Fans ist die weltweite Veröffentlichung ein spannendes Signal. Sie zeigt, dass vivo selbstbewusst genug ist, den Schritt auf den globalen Markt zu wagen. Sollte sich die versprochene Performance nicht nur in Werbevideos, sondern auch im Alltag beweisen, könnte vivo das schlechte Image von FunTouchOS endgültig hinter sich lassen.
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OT: Hat jemand die neuen OnePlus-Modelle getestet? Lohnt sich das?
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