Zwei Wochen nach dem Start der iPhone-17-Reihe zeigt sich ein gemischtes Bild für Apple. Einerseits laufen die Verkäufe der Modelle iPhone 17, iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max besser als erwartet. Analysten von Morgan Stanley sprechen von einer „etwas stärkeren Nachfrage“ als prognostiziert, gestützt auf Daten aus der Lieferkette und Lieferzeiten im Apple-Onlineshop. 
Diese Entwicklung nährt die Hoffnung, dass das kommende iPhone 18 im Jahr 2026 einen großen Upgrade-Zyklus auslösen könnte, wenn Millionen Besitzer älterer Geräte wechseln.
Andererseits stolpert das iPhone Air – das ultradünne Design-Experiment der Kalifornier. Apple wollte damit offenbar auf den Trend zu immer schlankeren Smartphones aufspringen, doch der Markt reagiert verhalten. In China, einem der wichtigsten Absatzmärkte, ist das Modell gar nicht erhältlich. Hinzu kommen praktische Probleme: schwache Akkulaufzeit, weniger Funktionen und ein unglückliches Preis-Leistungs-Verhältnis. Für rund 200 Dollar mehr als das Basismodell bekommt man beim Air zwar ein dünneres Gehäuse, aber weniger Ausstattung. Mit einem geringen Aufpreis von 100–200 Dollar greifen viele Käufer lieber direkt zu den Pro-Modellen mit besserer Kamera, Display und Akku.
Apple hatte vermutlich gehofft, dass das Air als stylisches Nischenprodukt durchstartet – ähnlich wie Samsungs Galaxy S25 Edge. Doch im Unterschied zu diesem Experiment fehlt dem Air ein echtes Alleinstellungsmerkmal. In einer Zeit, in der Nutzer vor allem Leistung und Ausdauer verlangen, reicht ein paar Millimeter weniger Gehäusedicke einfach nicht aus. Manche Experten sind überzeugt, dass das Air besser in einem separaten Event präsentiert worden wäre, statt neben drei deutlich stärkeren Modellen unterzugehen.
Der Blick richtet sich nun auf 2026: Gerüchten zufolge plant Apple bis zu sechs neue Geräte, darunter die iPhone-18-Serie, eine Neuauflage des Air, das iPhone 17e und möglicherweise sogar das iPhone Fold. Analysten gehen davon aus, dass die große Basis an älteren iPhones einen massiven Upgrade-Schub bringen wird. Doch sollte Apple das Konzept des Air nicht grundlegend überdenken, droht ihm erneut das Image des Ladenhüters.
Fazit: Während die iPhone-17-Modelle glänzen, bleibt das Air weit hinter den Erwartungen zurück. Apple steht vor der Entscheidung, ob es am ultradünnen Smartphone festhält oder den Fokus klar auf leistungsstarke und alltagstaugliche Modelle mit fairer Preisgestaltung legt.
4 kommentare
das Air neben den 17ern zu bringen war echt dumm, fällt total ab
dünn ist schön, aber Akku nach 5h leer ist halt Mist 🙄
alles nur Börsen-Geschwätz, Zahlen sind eh frisiert 😂
haha, Tuga flippt bestimmt grad komplett aus 😂