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WhatsApp bekommt Benutzernamen: Reservierungen starten bald

von ytools
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WhatsApp gilt seit Jahren als Nachzügler, wenn es um neue Funktionen geht. Während Telegram, Signal oder sogar Apple längst alternative Kontaktmöglichkeiten eingeführt haben, blieb der Messenger von Meta streng an Telefonnummern gebunden.
WhatsApp bekommt Benutzernamen: Reservierungen starten bald
Doch nun kündigt sich eine überfällige Neuerung an: Nutzer sollen künftig eigene Benutzernamen wählen können – ein Schritt, der die Nutzung von WhatsApp grundlegend verändern dürfte.

In der neuesten Beta-Version von WhatsApp für Android wurde eine Funktion entdeckt, mit der man sich schon jetzt einen gewünschten Namen sichern kann. Dieses Reservierungssystem macht Sinn, da Meta die Einführung nach und nach ausrollen will. So können Nutzer ihre bevorzugten Handles rechtzeitig festlegen und verhindern, dass andere diese blockieren oder sich fälschlicherweise für sie ausgeben.

Bisher war WhatsApp klar: Ohne Telefonnummer kein Zugang. Das ist zwar einfach und praktisch, bringt aber auch Probleme mit sich. Wer mit Fremden kommuniziert, muss zwangsläufig seine private Nummer preisgeben – ein offensichtliches Risiko für Datenschutz und Sicherheit. Hinzu kommt die Mühe beim Nummernwechsel: Kontakte verlieren, neue Chats beginnen, alles von vorn. Mit Benutzernamen wird dieses Problem deutlich entschärft: Eine klare digitale Identität, unabhängig von der SIM-Karte.

Die Konkurrenz ist hier längst weiter. Telegram erlaubt seit Jahren öffentliche Benutzernamen und Links wie t.me/username, die man unkompliziert teilen kann. Signal verfolgt ebenfalls einen datenschutzfreundlichen Ansatz, und Apples iMessage gestattet sogar die Anmeldung über E-Mail. Meta hinkte bislang hinterher – die Einführung von Benutzernamen ist also nicht nur ein Komfort-Feature, sondern auch ein strategischer Schritt, um verlorenen Boden gutzumachen.

Warum dauerte es so lange? Die Antwort liegt vermutlich in der gigantischen Nutzerbasis. WhatsApp wird von über 3 Milliarden Menschen monatlich verwendet. Ein solches Ökosystem umzustellen, ist eine Herkulesaufgabe. Mit der Möglichkeit zur Reservierung der Namen im Voraus will Meta Chaos und Namensstreitigkeiten vorbeugen und den Übergang so reibungslos wie möglich gestalten.

Für langjährige Nutzer bedeutet das mehr als nur eine nette Spielerei. Es geht um mehr Kontrolle, mehr Privatsphäre und eine modernere Nutzererfahrung. Wann genau die Funktion weltweit startet, ist noch unklar. Aber eines steht fest: Benutzernamen auf WhatsApp kommen – und viele werden erleichtert aufatmen und sagen: „Endlich!“

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3 kommentare

ZedTechie November 28, 2025 - 4:14 pm

Wurde auch mal Zeit! 😂

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Conor December 22, 2025 - 11:35 pm

Meta verschläft Trends, aber hier ziehen sie endlich nach

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Speculator3000 December 26, 2025 - 12:35 am

Bin gespannt, wie sie das technisch lösen wollen

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