Der chinesische Hardwarehersteller Maxsun hat seine bislang leistungsstärkste KI-Workstation vorgestellt – ein echtes Kraftpaket für anspruchsvolle Aufgaben wie maschinelles Lernen, 3D-Rendering und datenintensive Prozesse. 
Gemeinsam mit dem japanischen Premium-Gehäusehersteller Abee hat Maxsun eine Maschine entwickelt, die rohe Leistung, durchdachtes Design und effiziente Kühlung auf höchstem Niveau vereint.
Im Zentrum der Workstation steht das Maxsun W790-Mainboard, das mit beeindruckenden sieben PCIe-x16-Steckplätzen ausgestattet ist. Diese ermöglichen den gleichzeitigen Betrieb mehrerer GPUs, ohne dass Engpässe entstehen – ideal für Forschungseinrichtungen, KI-Entwickler oder Kreativstudios. In der maximalen Ausbaustufe können bis zu vier Intel Arc Pro B60 48G Turbo-Grafikkarten verbaut werden. Jede Karte nutzt zwei BMG-G21-Chips und bringt 48 GB VRAM mit – zusammen also satte 192 GB Videospeicher. Damit bietet das System eine Speicherleistung, die weit über dem liegt, was vergleichbare Lösungen von AMD oder NVIDIA zu ähnlichen Preisen leisten können.
Damit all diese Power auch dauerhaft nutzbar bleibt, setzt Maxsun auf das Abee Designer C700W-Gehäuse. Es verfügt über ein invertiertes Mainboard-Layout, das für optimalen Luftstrom sorgt und die Abwärme der GPUs effizient abführt. Das Gehäuse bietet Platz für große Mainboards wie das X12DPG-QT6, zahlreiche Einbauplätze für 3,5″- und 2,5″-Laufwerke sowie bis zu 17 Lüfter – eine klare Ansage in Sachen Kühlleistung. Gleichzeitig legt Abee großen Wert auf Geräuschdämmung und Kabelmanagement, was die Workstation nicht nur leistungsfähig, sondern auch angenehm leise im Betrieb macht.
Diese Maschine richtet sich eindeutig an Profis: Entwickler, Ingenieure, Forschungsinstitute und Unternehmen, die maximale Rechenleistung benötigen. Der Preis dürfte entsprechend ausfallen: Eine einzelne Intel Arc Pro B60 48G Turbo kostet etwa 1.200 US-Dollar – vier davon ergeben allein fast 4.800 US-Dollar für die Grafikkarten. Dennoch bleibt das Preis-Leistungs-Verhältnis attraktiv, wenn man bedenkt, welche Rechenkapazitäten und VRAM-Reserven hier geboten werden.
Ein offizieller Preis oder Veröffentlichungstermin wurde von Maxsun noch nicht genannt. Doch das Ziel ist klar: Mit dieser Workstation steigt das Unternehmen in die Liga der High-End-KI-Systeme auf. Die Zusammenarbeit mit Abee zeigt, dass Maxsun nicht nur rohe Kraft, sondern auch durchdachtes Design und Ingenieurskunst bieten will – ein Zeichen dafür, dass chinesische Hersteller immer stärker im professionellen Workstation-Markt mitmischen.