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ASRock-Mainboards töten weiterhin Ryzen 7 9800X3D – zweiter Totalschaden auf derselben Platine

von ytools
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Schon wieder ist ein Ryzen 7 9800X3D auf einer ASRock-Mainboard durchgebrannt – und das zum zweiten Mal auf derselben Platine. Was wie ein schlechter Scherz klingt, entwickelt sich langsam zu einem echten Skandal: immer mehr Nutzer berichten, dass ihre teuren AMD-Prozessoren auf ASRock-Boards reihenweise sterben, obwohl die Firma mit BIOS-Updates angeblich alles behoben hat.

Der aktuelle Fall stammt vom Reddit-Nutzer u/ShendonZ, der sich einen Ryzen 7 9800X3D zusammen mit dem ASRock X870 RS Pro WiFi gekauft hat.
ASRock-Mainboards töten weiterhin Ryzen 7 9800X3D – zweiter Totalschaden auf derselben Platine
Etwa zweieinhalb Monate lang lief alles problemlos, bis der PC plötzlich ausging – und der Prozessor tot war. AMD schickte ihm per RMA einen neuen Chip, und in gutem Glauben setzte er ihn wieder in dieselbe Platine, diesmal mit BIOS-Version 3.25, die laut ASRock die Fehler behoben haben sollte. Doch rund 10 Wochen später passierte genau dasselbe: zweiter Prozessor, zweiter Totalschaden. Der Nutzer sagt heute, er bereut, das Mainboard nicht direkt nach dem ersten Vorfall ausgetauscht zu haben.

Das Erschreckende: Er ist längst nicht der Einzige. Laut einer von Reddit-Usern gepflegten Tabelle sind 122 von 157 dokumentierten Fällen von durchgebrannten Ryzen 9800X3D auf ASRock-Mainboards passiert. Kein Zufall also
ASRock-Mainboards töten weiterhin Ryzen 7 9800X3D – zweiter Totalschaden auf derselben Platine
. Trotzdem beharrt der Hersteller darauf, dass seine neueren BIOS-Versionen 3.30 und 3.40 das Problem vollständig beseitigen würden – obwohl sich in Foren weiterhin Berichte über instabile Systeme häufen.

Schon bei den älteren Ryzen-7000- und 9000X3D-Modellen gab es Fälle, bei denen zu hohe Spannungen oder fehlerhafte PBO-Einstellungen (Precision Boost Overdrive) die empfindlichen 3D-V-Cache-Chips zerstörten. Da diese Architektur besonders hitzeempfindlich ist, reicht ein kleiner Überschuss an Spannung, um sie zu grillen. Und ausgerechnet ASRock scheint hier wieder Spitzenreiter zu sein – in der Community tragen ihre AM5-Platinen längst den Spitznamen „Murderboards“.

Der YouTuber Steve Burke von Gamers Nexus hat inzwischen Kontakt zu ShendonZ aufgenommen und möchte seine defekten Prozessoren und das Mainboard kaufen, um die Ursache selbst zu untersuchen. Viele hoffen, dass endlich klar wird, ob es sich um ein Hardwaredesign-Problem oder eine gefährliche BIOS-Fehlkonfiguration handelt. Bis dahin lautet der Rat vieler Enthusiasten eindeutig: Finger weg von ASRock-Mainboards, wenn man einen Ryzen X3D-Chip besitzt.

Während ASRock weiterhin behauptet, alles sei unter Kontrolle, häufen sich die Beweise für das Gegenteil. Und wer einmal erlebt hat, wie ein 450-Dollar-Prozessor in Rauch aufgeht, denkt zweimal nach, bevor er derselben Platine noch eine Chance gibt.

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1 kommentar

BenchBro January 2, 2026 - 9:50 am

wie oft muss das noch passieren bis leute endlich auf andere boards umsteigen 😅

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