Das Schicksal des letzten Fast & Furious-Films steht auf der Kippe – nicht wegen mangelnder Ideen, sondern wegen des Geldes. Universal Studios, das Studio hinter der milliardenschweren Reihe, will die Produktion des großen Finales erst freigeben, wenn das Budget drastisch gesenkt wird. 
Das aktuelle Drehbuch würde laut Berichten rund 250 Millionen Dollar verschlingen, und die Bosse haben klar gemacht: Ohne eine Kürzung um mindestens 20 Prozent gibt es kein Go.
Der Grund liegt auf der Hand – Fast X war mit 705 Millionen Dollar Einspielergebnis das schwächste Kapitel der Reihe seit über einem Jahrzehnt. Angesichts eines Produktionsbudgets von 340 Millionen ist das kein Grund zum Jubeln. Zwar bleibt das Franchise ein globaler Erfolg, aber die Gewinnmargen schrumpfen, und selbst die loyalsten Fans spüren, dass der Tank langsam leer wird. Trotzdem: Der Wunsch nach einem letzten, würdigen Abschluss ist groß.
Ursprünglich sollte der Film unter dem Titel Fast X: Part Two bereits dieses Jahr erscheinen. Vin Diesel verriet jedoch, dass Universal den Abschluss der Saga für April 2027 plant. Er habe zugestimmt, aber nur unter drei Bedingungen: Zurück nach Los Angeles, zurück zu echten Straßenrennen – und eine Wiedervereinigung zwischen Dom Toretto und Brian O’Conner, gespielt vom verstorbenen Paul Walker. Wie das gelingen soll, bleibt unklar. Die Fans sind sich jedoch einig: Eine digitale Wiederbelebung von Walker wäre geschmacklos. Lieber ein emotionaler Tribut als eine seelenlose CGI-Figur.
Offen ist auch, ob Dwayne „The Rock“ Johnson wieder mit an Bord ist. Nach Jahren voller Streitigkeiten schien Diesel Anfang 2025 versöhnliche Töne anzuschlagen, als er ein altes Foto der beiden mit der Bildunterschrift „Alles Liebe… immer“ postete. Doch ob The Rock tatsächlich zurückkehrt, ist fraglich. Einige Fans witzeln, dass man mit seinem Gehalt gleich die geforderten 20 Prozent sparen könnte. Andere meinen, ohne Johnson fehle dem Finale der nötige Funken.
Die Fangemeinde ist gespalten. Viele halten Fast & Furious 7 für den emotionalen Höhepunkt – das perfekte Ende mit Paul Walker. Andere hoffen auf einen letzten Adrenalinschub, solange der Film wieder zu seinen Wurzeln findet: Straßen, Motoren, Familie. Denn die Reihe hat sich vom illegalen Straßenrennen bis zu Weltraummissionen entwickelt – ein wilder Ritt durch zwei Jahrzehnte Popkultur. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, die Reifen wieder auf Asphalt zu bringen und mit Stil Lebewohl zu sagen.
1 kommentar
Vin Diesel verhandelt mit Universal wie ein Politiker 😂 aber Respekt, der Typ lebt für diese Filme