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Dwayne Johnson spricht offen über The Smashing Machine und seine künstlerische Neuorientierung

von ytools
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Dwayne „The Rock“ Johnson hat sich nach dem enttäuschenden Kinostart von The Smashing Machine erstmals ausführlich geäußert – einem Film, den er selbst als den „mutigsten und persönlichsten“ seiner Karriere bezeichnet. Das neue Drama von A24, in dem Johnson den legendären MMA-Kämpfer Mark Kerr verkörpert, spielte am Startwochenende in den USA nur rund sechs Millionen Dollar ein – die schwächste Eröffnung in seiner gesamten Laufbahn. Doch statt den Misserfolg zu beklagen, erklärte Johnson ruhig: „Du kannst die Zahlen nicht kontrollieren – nur deine Arbeit und das Herz, das du hineinlegst.“

Unter der Regie von Benny Safdie sollte der Film Johnsons Image als reinen Blockbuster-Star aufbrechen.
Dwayne Johnson spricht offen über The Smashing Machine und seine künstlerische Neuorientierung
Mit einem Budget von rund 50 Millionen Dollar und einer aufwendigen Marketingkampagne wollte A24 den Film als Oscar-Kandidaten positionieren. Trotz positiver Kritiken und Applaus auf Festivals blieb das breite Publikum jedoch fern. Branchenbeobachter führen das auf den schweren Ton des Films und ein unglückliches Veröffentlichungsfenster zurück.

Auf Instagram bedankte sich Johnson bei seinen Fans und schrieb, dass er stolz auf das sei, was er geschaffen habe: „Ich kontrolliere keine Kassen, ich kontrolliere meine Leidenschaft, meine Arbeit und meine Ehrlichkeit.“ Diese Worte spiegeln eine Entwicklung wider – weg vom Hollywood-Muster, hin zu einer ehrlicheren, verletzlicheren Kunst.

Schon vor dem Start hatte Johnson über seine Unzufriedenheit mit den Rollen gesprochen, in die er über Jahre gedrängt wurde. „Ich habe lange Zeit die Träume anderer Menschen gelebt. Jetzt will ich meine eigenen leben“, sagte er beim Filmfestival in Venedig. Bekannt durch Rollen in Fast & Furious, Jumanji und Black Adam, hatte Johnson zwar eine der erfolgreichsten Karrieren Hollywoods, aber auch eine, die ihm wenig Raum für emotionale Tiefe ließ.

„Ich hatte Angst, wirklich tief zu gehen“, gestand er in einem Interview mit der BBC. „Hollywood kann dich vergessen lassen, dass Schauspielerei nicht nur Unterhaltung ist, sondern Wahrheit. Wenn du ständig der Kasse hinterherrennst, verlierst du dich selbst.“

Mit The Smashing Machine wagte Johnson diesen Sprung. Die Rolle des Mark Kerr – eines Mannes, der mit Ruhm, Drogen und seiner eigenen Identität kämpft – forderte ihn heraus wie keine zuvor. Kritiker lobten seinen Mut: IGN bewertete den Film mit 7 von 10 Punkten und schrieb: „The Smashing Machine trifft hart, aber nicht ganz bis zum Knockout.“ Trotzdem waren sich viele einig, dass Johnson hier seine bisher ehrlichste Leistung zeigt.

Manche sehen in dieser Phase einen „McConaissance“-Moment – wie bei Matthew McConaughey, der einst vom Komödienstar zum Oscar-Preisträger wurde. Auch Johnson scheint diesen Weg eingeschlagen zu haben. Vielleicht wird The Smashing Machine kein Kassenschlager, aber er könnte der Wendepunkt sein, an dem der Schauspieler endlich als echter Charakterdarsteller anerkannt wird.

„Hollywood steckt dich in eine Schublade“, sagte Johnson. „Es sagt dir, was du bist, was du spielen sollst, was Geld bringt. Ich habe das lange akzeptiert. Aber irgendwann fragt man sich: ‚Was, wenn da mehr ist?‘“

Zum Schluss drückte er Dankbarkeit aus: „Ich bin stolz auf meine Karriere und dankbar für all die Chancen. Aber dieser Film ist anders. Vielleicht kein kommerzieller Sieg – aber ein persönlicher. Und das ist für mich unbezahlbar.“

Auch wenn die Einspielergebnisse niedrig bleiben, sehen viele Experten Potenzial für The Smashing Machine bei Streamingdiensten und Preisverleihungen. Was feststeht: Dwayne Johnson hat bewiesen, dass er mehr ist als nur Muskeln und One-Liner – er kann wahrhaftig berühren.

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2 kommentare

Guru October 13, 2025 - 1:01 am

die Leute wollen halt den lustigen Rock, nicht den traurigen Rock, aber ich fand’s stark

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SnapSavvy December 20, 2025 - 10:05 pm

endlich mal echte Schauspielerei von ihm, nicht nur Explosionen 💪

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