Apple scheint sich auf ein früheres MacBook-Pro-Upgrade vorzubereiten, als ursprünglich erwartet. In den letzten Wochen haben sich die Hinweise verdichtet, dass der Konzern seine Produktionslinien umstellt und die aktuellen M4-Modelle langsam auslaufen lässt. 
Laut dem bekannten Bloomberg-Journalisten Mark Gurman sind die kundenspezifischen Konfigurationen des 14-Zoll-MacBook Pro bis Ende Oktober eingeschränkt – ein klassisches Zeichen dafür, dass neue Modelle vor der Tür stehen. Dieses Mal dürfte es um den M5 MacBook Pro gehen.
Gurman betont, dass nur die Basiskonfigurationen des 14-Zoll-Modells betroffen sind, während die Varianten mit M4 Pro und M4 Max sowie das 16-Zoll-Modell weiterhin normal verfügbar bleiben. Solche gezielten Lieferengpässe treten bei Apple fast immer auf, wenn die Produktion auf eine neue Generation umgestellt wird – ein klares Indiz, dass der Übergang zu den M5-Chips bereits läuft.
Der Apple M5 Chip markiert den nächsten Schritt in der Entwicklung des firmeneigenen Siliziums. Erste Leaks, darunter ein russisches Unboxing-Video eines M5 iPad Pro, geben bereits einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit. Laut den frühen Tests ist mit einem CPU-Leistungszuwachs von 10 bis 15 Prozent und einer GPU-Steigerung von bis zu 35 Prozent gegenüber dem M4 zu rechnen. Das bedeutet: schnellere Renderzeiten, flüssigeres Multitasking und eine verbesserte Energieeffizienz – alles entscheidende Punkte für Kreativprofis, die ihre Hardware an die Grenzen bringen.
Im Design wird Apple voraussichtlich keine großen Veränderungen vornehmen. Das Gehäuse aus Aluminium, die Displaygrößen und der moderne Port-Mix sollen erhalten bleiben. Dennoch könnte es feine technische Verbesserungen geben: Unterstützung für Thunderbolt 5, ein optimiertes Kühlsystem, eine 12-MP-Frontkamera und vielleicht eine neue Farbvariante. Damit setzt Apple offenbar auf funktionale Evolution statt auf optische Revolution.
Was den Zeitplan betrifft, so galt bisher Ende 2025 als wahrscheinlichster Veröffentlichungstermin. Neue Insiderberichte deuten jedoch darauf hin, dass der Launch früher erfolgen könnte. Gurman hält sogar eine gestaffelte Einführung für möglich – mit dem Basis-M5-Modell noch in diesem Jahr, gefolgt von M5 Pro und M5 Max im Frühjahr 2026. Diese Strategie entspricht dem Muster, das Apple zuletzt bei anderen Produktreihen verfolgt hat.
Parallel arbeitet Apple laut Insidern bereits an den ersten MacBook-Pro-Modellen mit OLED-Displays, die frühestens 2026, vielleicht aber auch erst 2027 erscheinen sollen. Diese Displays versprechen sattere Kontraste, bessere Energieeffizienz und ein noch schlankeres Design. Ob Apple die OLED-Versionen mit dem M5 oder erst mit dem M6 einführt, bleibt abzuwarten.
Eines steht jedoch fest: Apple beschleunigt das Tempo seiner Mac-Innovation. Der M5 MacBook Pro könnte den nächsten großen Schritt darstellen – ein Notebook, das Leistung, Effizienz und Design auf ein neues Niveau hebt. Die große Frage für viele bleibt: Greift man schon beim M5 zu oder wartet man auf das OLED-Modell, das vielleicht alles verändert?
3 kommentare
Ich warte lieber auf die OLED-Version
Diese russischen Leaks sind immer schneller als Apple selbst 😂
Apple gönnt einem echt keine Pause 😂