Epic Games hat das umstrittene „Friedliche Hüften“-Emote aus Fortnite wieder aktiviert – allerdings in einer überarbeiteten Version. Der Tanz, inspiriert vom DC-Charakter Peacemaker aus der Serie von James Gunn mit John Cena, war vorübergehend entfernt worden, nachdem Fans behauptet hatten, einige Bewegungen erinnerten an Nazi-Symbole. Nun kehrt das Emote zurück, mit neuen Gesten und einem offiziellen Statement, das klarstellen soll: Es war alles ein Missverständnis.
Auslöser war eine Szene im ursprünglichen Emote, in der der Charakter beide Arme nach unten streckte und sie anschließend einzeln nach oben führte – Bewegungen, die manche Nutzer als Andeutung einer Swastika interpretierten. In sozialen Medien brach eine Welle der Empörung los, und Epic reagierte prompt: Das Emote wurde deaktiviert, bis die „kreativen Absichten der Partner“ überprüft seien. 
Das Unternehmen versprach sogar Rückerstattungen, falls das Emote nicht zurückkehren sollte. Nach Rücksprache mit Warner Bros. Games erklärte Epic jedoch, dass keine politischen oder symbolischen Bezüge beabsichtigt waren. Um alle Zweifel auszuräumen, passte man die Choreografie leicht an.
In der neuen Version ersetzt eine Sequenz mit geballten Fäusten und rhythmischen Auf- und Abbewegungen den beanstandeten Mittelteil. Der Tanz wirkt nun weniger provokant, bleibt aber ebenso humorvoll wie zuvor. Das Update kam zeitgleich mit dem Halloween-Event Fortnitemares und einem ersten Teaser zur kommenden Simpsons-Kollaboration – ein klares Zeichen dafür, dass Epic trotz der Aufregung den Kurs hält.
Die Debatte über das Emote spaltet die Community. Viele Spieler halten die ganze Aufregung für übertrieben und sehen darin ein Beispiel für überempfindliche Internetkultur. Andere finden, dass große Marken wie Epic Games Vorsicht walten lassen müssen, um Missverständnisse zu vermeiden. Die Diskussionen reichen von sarkastischen Kommentaren über Memes bis hin zu wilden Theorien über versteckte Botschaften in James Gunns Serie. Einige schlagen scherzhaft vor, das Emote einfach so zu lassen – aber mit einem Indiana-Jones-Auftritt, der Peacemaker mitten im Tanz mit einem kräftigen „Thwapp!“ niederschlägt.
Als wäre das nicht genug, sorgte auch Doja Cat für Schlagzeilen, nachdem sie den offiziellen Fortnite-Account für einen geschmacklosen Post kritisierte, der auf ihre Persona anspielte. Eine turbulente Woche für Epic Games – zwischen PR-Krisen, Popkultur-Crossovers und digitaler Empörung. Doch eines ist sicher: Die „Friedlichen Hüften“ sind zurück, und diesmal wackeln sie ohne Kontroversen.
3 kommentare
Warum nicht einfach lassen und Indiana Jones reinlaufen lassen, der Peacemaker umhaut? Das wär Kunst!
Wenn Emotes schon Kontroversen auslösen, weißt du, dass die Welt verrückt ist 🤦♂️
Das Internet braucht dringend frische Luft, holy 😭