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Sora von OpenAI überholt ChatGPT: Eine Million Downloads in weniger als fünf Tagen

von ytools
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Sora von OpenAI überholt ChatGPT: Eine Million Downloads in weniger als fünf Tagen

OpenAIs neues Video-App Sora hat in Rekordzeit eingeschlagen – über eine Million Downloads in weniger als fünf Tagen, schneller als ChatGPT beim Start. Dieser Erfolg zeigt deutlich, dass das Publikum längst bereit ist für KI-generierte Unterhaltung. Die Menschen wollen nicht mehr nur mit Chatbots sprechen, sie wollen sehen, wie künstliche Intelligenz ganze Szenen und Geschichten erschafft – und sich dabei selbst in der Hauptrolle erleben.

Ein Start mit Rekordtempo
Sora wurde am 30. September 2025 exklusiv für iOS veröffentlicht und ist derzeit nur in den USA und Kanada verfügbar. Trotz dieser Einschränkungen erreichte das App innerhalb von fünf Tagen die Marke von einer Million Downloads. Bill Peebles, Leiter des Sora-Teams bei OpenAI, teilte auf X (ehemals Twitter) stolz mit, dass die Nachfrage die Erwartungen weit übertroffen hat. Das Team arbeite mit Hochdruck daran, die Stabilität zu verbessern und überstrenge Moderationsfilter zu optimieren, um den Nutzern mehr kreative Freiheit zu ermöglichen.

Was macht Sora so besonders?
Sora ist im Grunde eine Mischung aus TikTok und generativer KI. Nutzer können durch eine endlose Feed von zehnsekündigen Videos scrollen – alle von der neuen Sora-2-KI erstellt. Der Clou: Man kann sich selbst in diese Clips einfügen. Durch die sogenannte Cameo-Funktion lässt sich das eigene Gesicht hochladen, und Sora generiert daraus realistische, oft spektakuläre Videos – von Fantasy-Szenen bis hin zu absurden Comedy-Clips. Auch Freunde können ihre Cameos öffentlich machen, sodass man gemeinsam in KI-generierten Mini-Filmen auftaucht.

Spaß mit Schattenseiten
OpenAI betont, dass die Einladungspflicht keine Exklusivität schaffen, sondern die Nutzung sicherer gestalten soll – der Fokus liege auf dem gemeinsamen Spaß mit Freunden. Doch die Realität sieht etwas anders aus: Schon kurz nach dem Start tauchten zahlreiche Videos auf, die Urheberrechte verletzen – mit bekannten Figuren, Musikstücken und Szenen aus Filmen. Das löste eine Welle an Kritik aus und führte zu Diskussionen über die Trainingsdaten, mit denen Sora gefüttert wurde. OpenAI reagierte schnell, versprach mehr Transparenz und bessere Kontrollen.

Der Beginn einer neuen Ära
Sora markiert einen Wendepunkt in der digitalen Kultur. Noch nie war es so einfach, sich selbst in fiktive Welten zu projizieren oder in Sekundenschnelle ein filmreifes Video zu erschaffen. Doch diese Leichtigkeit hat ihren Preis: Der Unterschied zwischen echt und künstlich verschwimmt rasant. Während viele Nutzer begeistert sind, befürchten andere eine Flut von KI-generiertem „Content-Schrott“, der die Authentizität des Internets weiter aushöhlt. Sora steht damit sinnbildlich für die Gratwanderung zwischen Faszination und Überforderung durch künstliche Kreativität.

Ob man es liebt oder skeptisch bleibt – Sora zeigt, dass KI nicht mehr nur assistiert, sondern selbst zur Unterhaltungsmaschine geworden ist. Und das ist erst der Anfang.

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1 kommentar

Guru October 19, 2025 - 10:57 am

spannend aber gruselig… was ist echt, was nicht mehr?

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