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Battlefield 6: EA App stürzt ab und Vince Zampella empfiehlt Steam

von ytools
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Der Start von Battlefield 6 sollte eigentlich ein voller Erfolg werden – doch viele PC-Spieler, die das Spiel über die EA App gekauft hatten, erlebten stattdessen pure Frustration. Direkt zum Release konnten zahlreiche Käufer das Spiel nicht starten, weil ein sogenannter Berechtigungsfehler sie aus allen Spielmodi aussperrte. Auf dem Bildschirm erschien die Meldung, dass bestimmte DLC-Inhalte fehlen würden.
Battlefield 6: EA App stürzt ab und Vince Zampella empfiehlt Steam
Innerhalb weniger Stunden wurde der Fehler im Netz zum Meme, und EA musste sich erneut mit einem Imageproblem auseinandersetzen.

Am folgenden Tag meldete sich Electronic Arts offiziell zu Wort und entschuldigte sich für die Panne. Laut EA war eine Störung im System der EA App dafür verantwortlich, dass Spieler, die Battlefield 6 vorbestellt hatten, keinen Zugriff auf das Spiel erhielten. Als Wiedergutmachung erhielten die Betroffenen 12 Hardware- und 12 Karriere-Booster (jeweils für 60 Minuten) sowie kostenlosen Zugang zu einem saisonalen Battle Pass. Besitzer der Phantom Edition bekamen zusätzlich den kompletten Battle Pass für Season 2. Laut EA wurde das Problem inzwischen behoben und zusätzliche Maßnahmen eingeführt, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Doch während die Technikabteilung fieberhaft an einer Lösung arbeitete, sorgte der Chef der Battlefield-Reihe, Vince Zampella, auf Social Media für Aufsehen. In einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) schrieb er offen, dass er selbst Battlefield 6 über Steam spiele – und empfahl den frustrierten Spielern kurzerhand, ihr Geld für die EA-App-Version zurückzufordern und das Spiel stattdessen bei Steam zu kaufen. „Ich habe die EA-App-Leute schon angeschrien. Irgendwelche Ideen, wie ich das noch weiter eskalieren kann? Ich spiele auf Steam. Vielleicht könnt ihr refunden und dort kaufen?“, schrieb er. Der Post verbreitete sich rasend schnell und sorgte für viel Gesprächsstoff in der Community.

Dass ein führender EA-Manager öffentlich dazu rät, ein Spiel auf einer Plattform zu kaufen, bei der EA weniger Gewinn macht, ist alles andere als gewöhnlich. Doch viele Fans lobten Zampellas Ehrlichkeit und sahen darin eher Frustration über interne Probleme als Illoyalität. Schließlich war es Zampella, der nach dem katastrophalen Start von Battlefield 2042 die Leitung der Marke übernahm und sie wieder auf Kurs brachte. Branchenbeobachter vermuten sogar, dass EA-CEO Andrew Wilson die offene Art seines Mitarbeiters eher schätzen als kritisieren dürfte.

Und tatsächlich: Battlefield 6 scheint der erhoffte Neuanfang zu sein. Die Zusammenarbeit zwischen DICE, Ripple Effect, Criterion und Motive Studios hat sich ausgezahlt. Die Steam-Bewertungen fallen positiv aus, die Spielerzahlen sind stark, und das Feedback aus der Community ist überwiegend begeistert. Viele loben die überarbeitete Steuerung, die verbesserten Karten und die stabile Performance. Zwar können kleinere Bugs noch vorkommen, vor allem bei der Nutzung der EA App, doch im Vergleich zu früheren Katastrophen gilt Battlefield 6 als ein eindrucksvolles Comeback der Serie. Für etwaige Probleme haben Spieler bereits zahlreiche Community-Guides veröffentlicht, um schnell wieder aufs Schlachtfeld zurückzukehren.

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1 kommentar

EchoChamber November 28, 2025 - 9:44 am

Battlefield 6 ist endlich wieder gut, fühlt sich an wie früher

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