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Analysten erwarten: Apple erweitert iPhone-Reihe bis 2027 auf sechs Modelle

von ytools
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Apple plant offenbar eine der größten Veränderungen in der Geschichte des iPhones. Laut dem Analysten Park Kang-ho von Daishin Securities möchte das Unternehmen die Zahl der jährlich veröffentlichten iPhone-Modelle schrittweise erhöhen – bis 2027 könnten es sechs verschiedene Geräte sein.
Analysten erwarten: Apple erweitert iPhone-Reihe bis 2027 auf sechs Modelle
Sollte sich diese Prognose bewahrheiten, würde dies einen strategischen Wendepunkt für Apple markieren: das Unternehmen würde seine Produktpalette deutlich erweitern, um sowohl preisbewusste Käufer als auch Premiumkunden besser anzusprechen.

Traditionell war Apple für eine übersichtliche Produktlinie bekannt – meist vier Modelle pro Jahr, vorgestellt im Herbst. Doch 2024 brachte eine kleine Revolution: Mit dem iPhone 16e wurde eine preisgünstigere Variante eingeführt, wodurch die Zahl der aktuellen Modelle auf fünf stieg. Laut Park ist das jedoch erst der Anfang. Bis 2027 könnte Apple sechs iPhones pro Jahr auf den Markt bringen, um gezielt verschiedene Marktsegmente abzudecken.

Wie das südkoreanische Medium Chosun berichtet, sieht Park in dieser Strategie einen Balanceakt zwischen Innovation und Marktsättigung. Besonders 2026 könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen – es wird erwartet, dass Apple in diesem Jahr sein erstes faltbares iPhone vorstellen wird. Um eine Übersättigung der Modellpalette zu vermeiden, könnte Apple im selben Jahr auf ein Basis-Modell, etwa das iPhone 18, verzichten und sich stattdessen auf den neuen Formfaktor sowie ein günstigeres iPhone 17e konzentrieren, das sich bereits in der Testproduktion befinden soll.

Ab 2027 soll sich die Produktpalette laut dem bekannten Analysten Ming-Chi Kuo von TF International Securities wieder erweitern: Neben dem iPhone 18 und iPhone 18e sollen vier Premium-Modelle erscheinen, darunter der Nachfolger des ersten faltbaren iPhones. Damit würde Apple endgültig in den Markt für Foldables einsteigen – ein Segment, das derzeit vor allem von Samsung und einigen chinesischen Herstellern wie Xiaomi oder Huawei dominiert wird.

Der Grund für diesen Schritt liegt auf der Hand: Der Smartphone-Markt ist härter umkämpft als je zuvor. Android-Hersteller bringen jedes Jahr zahlreiche Modelle heraus und decken alle Preisklassen ab. Apple hingegen hat sich lange auf ein kleineres Portfolio konzentriert, um Exklusivität und hohe Gewinnmargen zu wahren. Doch um neue Zielgruppen zu erreichen, muss auch Cupertino umdenken. Eine breitere Modellvielfalt könnte Apple helfen, Marktanteile zurückzugewinnen, ohne dabei die Kontrolle über Qualität und Nutzererlebnis zu verlieren.

Ein klarer Vorteil bleibt Apples technologische Überlegenheit. Die hauseigenen Apple-Silicon-Chips setzen weiterhin Maßstäbe in puncto Leistung und Energieeffizienz. Mit künftigen Generationen ist zudem mit deutlich verbesserten KI- und Grafikfunktionen zu rechnen. Kombiniert mit der engen Verzahnung von iOS, macOS und iPadOS entsteht ein Ökosystem, das kaum ein Konkurrent bieten kann. Eine größere iPhone-Familie könnte diese Synergien weiter verstärken – und die Bindung der Nutzer an die Marke noch fester machen.

Trotzdem ist Vorsicht angebracht: 2027 liegt noch in weiter Ferne, und Apple ist bekannt dafür, Pläne kurzfristig zu ändern. Experten bewerten das Gerücht aktuell als 50 % plausibel – also möglich, aber noch nicht sicher. Sollte es sich bestätigen, wäre dies die vielfältigste iPhone-Palette aller Zeiten – ein Schritt von Exklusivität hin zu Vielfalt, ohne die typische Apple-Qualität aufzugeben.

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