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Apple M5 erreicht fast M1 Ultra Leistung mit nur der Hälfte der Kerne

von ytools
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Apple setzt mit dem neuen M5-Chip erneut ein deutliches Zeichen in der Prozessorwelt. Kaum zu glauben: Der M5 ist fast so schnell wie der M1 Ultra – und das mit nur der Hälfte der CPU-Kerne.
Apple M5 erreicht fast M1 Ultra Leistung mit nur der Hälfte der Kerne
Laut Geekbench 6 liegt der Unterschied in der Multi-Core-Leistung bei weniger als 5 %, was beeindruckend ist, wenn man bedenkt, dass der M1 Ultra einst als Workstation-Chip der Superklasse galt. Apple zeigt damit, wie weit die Entwicklung des eigenen Siliziums inzwischen fortgeschritten ist.

Als Apple im Jahr 2022 den M1 Ultra vorstellte, war das eine kleine Revolution: zwei M1 Max Chips, verbunden über die UltraFusion-Technologie, bildeten eine 20-Kern-CPU mit 16 Performance- und 4 Effizienz-Kernen bei bis zu 3,22 GHz. Drei Jahre später beweist der M5, dass man auch mit 10 Kernen (6 Performance- und 4 Effizienz-Kerne) nahezu das gleiche Leistungsniveau erreichen kann – dank besserer Architektur, optimierter Energieverwaltung und höherer Effizienz pro Takt.

Interessant ist, dass der M5 in zwei Varianten existiert: Im iPad Pro läuft er mit 4,43 GHz, im MacBook Pro hingegen mit 4,61 GHz. In dieser stärkeren Ausführung erreicht der M5 im Geekbench 6 Multi-Core-Test 17.862 Punkte, während der M1 Ultra 18.792 erzielt – also ein Unterschied von nur 4,9 %. Einige Enthusiasten glauben sogar, dass der Abstand mit einer besseren Kühlung oder angepasster Firmware komplett verschwinden könnte. YouTuber wie Geekerwan dürften sich bereits darauf freuen, diesen Chip unter Extrembedingungen zu testen.

Im Single-Core-Bereich setzt der M5 neue Maßstäbe. Mit 4.263 Punkten übertrifft er den M1 Ultra (2.387) um satte 178,6 %. Die Ursache liegt in der neuen Architektur und den höheren Taktraten. Für Nutzer bedeutet das eine deutlich spürbare Beschleunigung bei Alltagsaufgaben, Bildbearbeitung, Musikproduktion oder 3D-Rendering. Der M5 ist damit aktuell der schnellste Apple-Chip pro Kern, den es je gab.

Auch beim Cache hat Apple zugelegt: Der L2-Cache beträgt nun 6 MB, also 50 % mehr als beim M1 Ultra. Das sorgt für schnellere Datenzugriffe und weniger Latenzen, was vor allem bei intensiven Workloads einen spürbaren Vorteil bringt. Beim M4 lag der L2-Cache noch bei 4 MB – Apple hat also bewusst auf mehr Zwischenspeicher gesetzt, um die Architektur weiter zu optimieren.

Wenn der Basischip schon so stark ist, darf man sich auf den M5 Pro und M5 Max im nächsten Jahr freuen. Diese Modelle könnten neue Rekorde im Multi-Core-Bereich aufstellen. Apple beweist einmal mehr, dass Leistung und Effizienz kein Widerspruch sein müssen. Mit dem M5 verschwimmt die Grenze zwischen Notebook und Workstation endgültig – und Apple hat die Konkurrenz wieder einmal abgehängt.

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3 kommentare

Dropper October 21, 2025 - 1:57 am

iPads mit solcher Power… was kommt als Nächstes?

Antworten
Byter October 31, 2025 - 2:06 am

Der M5 Max wird sicher ein Biest!

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tilt November 20, 2025 - 5:44 am

Apple zerstört Intel und AMD schon wieder 😂

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