Startseite » Nicht kategorisiert » Samsung hört 2026 auf, OneDrive für Cloud-Backups zu nutzen und setzt auf Samsung Cloud

Samsung hört 2026 auf, OneDrive für Cloud-Backups zu nutzen und setzt auf Samsung Cloud

von ytools
0 kommentar 6 ansichten

Samsung hat angekündigt, dass ab dem 11. April 2026 OneDrive nicht mehr für die Cloud-Backups im Samsung Gallery-App verwendet wird. Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Wechsel in der Strategie des Unternehmens, das bisher OneDrive für Cloud-Backups genutzt hat.
Samsung hört 2026 auf, OneDrive für Cloud-Backups zu nutzen und setzt auf Samsung Cloud
Jetzt wird Samsung auf seinen eigenen Service, Samsung Cloud, umsteigen. Diese Entscheidung spiegelt einen wachsenden Trend wider, bei dem Unternehmen ihre eigenen Dienste stärker kontrollieren, um eine bessere Integration und Benutzererfahrung zu gewährleisten.

Samsung Cloud bietet Nutzern 15 GB kostenlosen Speicher für jedes Samsung-Konto, der für die Sicherung einer Vielzahl von Daten verwendet werden kann, darunter Fotos, Videos, Samsung Notes, Memo, Scrapbook und Sprachaufzeichnungen. Darüber hinaus können Musik und Dokumente ebenfalls gesichert und wiederhergestellt werden. Im Gegensatz zu Google Drive bietet Samsung Cloud unbegrenzten Speicherplatz für wichtige native Anwendungen wie Kontakte und Kalender. Diese Funktion ist besonders nützlich für Nutzer, die ihre wichtigsten Daten sicher aufbewahren möchten.

Obwohl dieser Wechsel von OneDrive zu Samsung Cloud für einige Nutzer wie ein Rückschritt erscheinen mag, bietet er Samsung die Möglichkeit, eine noch integriertere und benutzerfreundlichere Erfahrung zu schaffen. Es gibt jedoch Bedenken bei den Nutzern, die bereits große Mengen an Medien auf OneDrive gespeichert haben. Samsung hat noch keine detaillierten Informationen zur Migration bereitgestellt, was zu Fragen führt, wie die Daten von OneDrive auf Samsung Cloud übertragen werden und ob dies ein reibungsloser Prozess sein wird. Der Wechsel zeigt, dass Samsung mehr Kontrolle über sein eigenes Ökosystem zurückgewinnen möchte, aber der Erfolg der Migration hängt davon ab, wie gut das Unternehmen diesen Prozess verwaltet.

Der Rückgriff auf den eigenen Cloud-Dienst von Samsung zielt darauf ab, die Abhängigkeit der Nutzer von den Geräten des Unternehmens zu erhöhen. Da immer mehr Menschen Samsung-Smartphones nutzen, sieht das Unternehmen die Chance, eine leistungsstärkere Cloud-Plattform zu entwickeln, die noch nahtloser mit seinen Geräten zusammenarbeitet. Die Frage bleibt jedoch, ob Samsung Cloud in der Lage sein wird, mit etablierten Diensten wie OneDrive oder Google Drive zu konkurrieren. So oder so wird der Wechsel zu Samsung Cloud eine der größten Änderungen für Nutzer in den kommenden Jahren darstellen, und es wird spannend zu beobachten sein, wie das Unternehmen mit dieser Herausforderung umgeht.

Das könnte Ihnen auch gefallen

Einen Kommentar hinterlassen