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Glen Powell über Stephen Kings Zustimmung für das Remake von The Running Man

von ytools
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Glen Powell weiß jetzt ganz genau, wie es sich anfühlt, wenn Stephen King über die eigene Karriere entscheidet. Auf der New York Comic Con erzählte der Schauspieler, wie er für die Hauptrolle im Remake von The Running Man (deutscher Titel: Der Todesjäger) zittern musste – und zwar wortwörtlich. Regisseur Edgar Wright bot ihm die Rolle von Ben Richards an, warnte ihn aber gleich: „Stephen King muss dich erst absegnen. Er schaut sich heute Abend Hit Man an.“ Powell lachte bei der Erzählung, gab aber zu, dass die Stunden des Wartens „die längsten seines Lebens“ waren.

Zum Glück kam die erlösende Nachricht am nächsten Morgen: King liebte den Film und sagte Ja.
Glen Powell über Stephen Kings Zustimmung für das Remake von The Running Man
Damit war Powell offiziell der neue Ben Richards – Held eines der düstersten und politischsten Werke Kings. Der Roman erschien 1982 unter dem Pseudonym Richard Bachman und spielt in einer nahen Zukunft, in der ein brutales TV-Spiel Menschen zu Gejagten macht. Wer einen Monat überlebt, gewinnt eine riesige Geldsumme. Anders als die grelle 80er-Version mit Arnold Schwarzenegger will Wrights Film die bittere, gesellschaftskritische Note des Buches wiederherstellen.

Gemeinsam mit Drehbuchautor Michael Bacall entwickelt Wright eine modernisierte, aber deutlich ernstere Variante. Das Starensemble umfasst Colman Domingo, William H. Macy, Lee Pace, Emilia Jones, Michael Cera, Josh Brolin, Daniel Ezra und Jayme Lawson. Laut Wright soll der Film weniger Superhelden-Pose und mehr Verzweiflung, Wut und Systemkritik zeigen – ganz im Sinne von Bachmans kompromisslosem Stil. Viele Fans hoffen genau darauf: „Das Buch war brutal ehrlich. Wenn der Film das einfängt, wird’s großartig.“

Powell selbst sagt, er wolle Richards als verletzlichen, realistischen Charakter spielen – nicht als unbesiegbaren Actionhelden. Mit Stephen King als Unterstützer und Edgar Wright als Visionär scheint das Duo perfekt aufeinander abgestimmt. The Running Man startet am 14. November 2025 in den Kinos – und diesmal könnte die Geschichte wirklich so gnadenlos sein, wie King sie einst schrieb.

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