Apple arbeitet mit Hochdruck am iPhone 18 – obwohl das neue Modell erst Ende 2026 erscheinen soll. Laut einem Bericht aus Südkorea hat das Unternehmen bereits einen riesigen Auftrag bei Samsung platziert: 13 Millionen LPDDR5X-DRAM-Chips, gefertigt im 10-nm-Verfahren. Die Auslieferung soll im zweiten Quartal 2025 beginnen – weit vor dem offiziellen Marktstart. 
Damit will Apple sich frühzeitig die nötigen Ressourcen sichern und der Konkurrenz erneut einen Schritt voraus sein.
Der Grund für diesen frühen Schritt liegt auf der Hand: Smartphones müssen immer komplexere Aufgaben bewältigen. Hochwertige AAA-Spiele, KI-gestützte Fotofunktionen und generative KI-Dienste verlangen nach mehr Arbeitsspeicher und höherer Bandbreite. Apple reagiert darauf mit einer kontinuierlichen RAM-Aufrüstung über die gesamte Modellpalette hinweg. Schon das iPhone 17 Pro und 17 Pro Max erhielten 12 GB LPDDR5X-RAM – ein Novum für Apple –, während das Standardmodell mit 8 GB auskommen musste. Beim kommenden iPhone 18 soll nun auch die Basisversion mit 12 GB ausgestattet werden, um künftige KI-Features und Multitasking besser zu unterstützen.
Darüber hinaus plant Apple den Einsatz eines neuen Sechs-Kanal-DRAM-Designs. Diese Architektur erhöht die Speicherbandbreite erheblich und verbessert die Leistung bei KI-Berechnungen. Ein Wechsel auf das neue LPDDR6-Format steht hingegen noch nicht an – Apple setzt lieber auf die ausgereifte und stabile LPDDR5X-Technologie, deren Produktion mittlerweile sehr zuverlässig läuft.
Apple soll auch Gespräche mit Micron und SK hynix geführt haben, doch Branchenexperten gehen davon aus, dass nur Samsung in der Lage ist, die benötigten Mengen in der gewünschten Qualität zu liefern. Nachdem es in der Anfangsphase der 1b-DRAM-Produktion noch Probleme mit den Ausbeuten gab, hat Samsung diese inzwischen behoben. Die Fertigung gilt nun als stabil, und die Chips erfüllen Apples hohe Anforderungen. Damit wird Samsung zu einem noch wichtigeren Partner in der Lieferkette des US-Konzerns – ähnlich wie schon bei den OLED-Displays für iPhones und kommende MacBooks.
Interessant ist auch Apples geplanter Veröffentlichungsrhythmus: Im vierten Quartal 2026 sollen das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und erstmals ein faltbares iPhone vorgestellt werden. Das reguläre iPhone 18 soll dagegen erst in der ersten Jahreshälfte 2027 folgen. Diese gestaffelte Strategie erlaubt es Apple, den Produktzyklus zu verlängern und die Nachfrage über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten.
Parallel dazu baut Samsung seine Rolle als Schlüssellieferant weiter aus. Der Konzern investiert in neue Anlagen, um exklusiver Anbieter von OLED-Panels für das kommende MacBook Pro M6 zu werden, das ebenfalls Ende 2026 erscheinen soll. Trotz aller Rivalität im Smartphone-Markt zeigt sich: Apple und Samsung sind aufeinander angewiesen – wirtschaftlich wie technologisch.
Mit dieser vorausschauenden Planung beweist Apple einmal mehr, dass Innovation nicht nur aus Design und Software besteht. Erfolg im Tech-Bereich hängt auch von langfristiger Strategie, perfekter Logistik und starken Partnern ab – und genau hier zeigt Apple wieder seine Stärke.
2 kommentare
Apple kauft bei Samsung und nennt sie trotzdem Konkurrenz 😂
KI hier, KI da… hoffentlich bleibt der Akku nicht auf der Strecke