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AMD gewinnt 1-Milliarden-Dollar-Deal mit dem US-Energieministerium für Lux- und Discovery-Supercomputer mit Instinct MI355X und MI430

von ytools
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AMD hat sich einen der größten Aufträge seiner Geschichte gesichert. Das US-Energieministerium (DoE) hat dem Chip-Hersteller den Zuschlag für den Bau von zwei neuen Supercomputern gegeben – ein Auftrag im Wert von fast einer Milliarde US-Dollar.
AMD gewinnt 1-Milliarden-Dollar-Deal mit dem US-Energieministerium für Lux- und Discovery-Supercomputer mit Instinct MI355X und MI430
Die Systeme sollen mit den neuesten KI-Beschleunigern der AMD-Instinct-Serie betrieben werden und markieren einen entscheidenden Schritt in Richtung einer offeneren und vielfältigeren HPC-Landschaft (High Performance Computing), in der NVIDIA nicht mehr der alleinige Platzhirsch ist.

Wie Reuters berichtet, tragen die beiden Projekte die Codenamen Lux und Discovery. Sie werden mit den neuen AMD Instinct MI355X sowie einer speziell entwickelten Version des MI430 ausgestattet. Diese Supercomputer sollen komplexe wissenschaftliche Berechnungen, Klimamodelle und simulationsbasierte Forschung ermöglichen – zentrale Bereiche, in denen das DoE seine Rechenkapazitäten massiv ausbaut.

Das erste System, Lux, soll bereits in den nächsten sechs Monaten online gehen – ein Rekordtempo für ein Projekt dieser Größenordnung. Beteiligt sind unter anderem Hewlett Packard Enterprise (HPE), Oracle und das Oak Ridge National Laboratory. AMD-CEO Lisa Su bezeichnete den Bau von Lux als Beweis dafür, wie weit die eigene KI- und HPC-Plattform gereift ist. Lux soll die Leistungsfähigkeit der neuen MI355X-Chips in realen Anwendungen demonstrieren und den Weg für größere Projekte ebnen.

Der zweite Supercomputer, Discovery, ist für das Jahr 2028 geplant und wird auf einer maßgeschneiderten Variante des Instinct MI430 basieren. Dieser Chip wurde speziell für Exascale-Rechenleistung und KI-optimierte Simulationen konzipiert. Das Projekt befindet sich laut Insidern schon seit über einem Jahr in Planung, und AMD wurde nun offiziell als Hauptlieferant bestätigt. Besonders hervorzuheben ist AMDs Architektur mit vereinter CPU- und GPU-Speicherstruktur (HBM), die bereits im MI300A Super-APU erfolgreich eingesetzt wird.

Während NVIDIA weiterhin den KI-Markt dominiert, hat AMD im HPC-Bereich entscheidende Vorteile: mehr Flexibilität, bessere FP64-Leistung und eine bewährte Integration in bestehende Systeme wie Frontier – derzeit einer der schnellsten Supercomputer der Welt. Zudem kämpft NVIDIA mit Lieferengpässen, die sich über Jahre hinziehen könnten, was AMD zum idealen Partner für staatliche Großprojekte macht.

Branchenbeobachter sehen in diesem Auftrag ein Signal: Der öffentliche Sektor beginnt, seine KI-Infrastruktur zu diversifizieren. Mit einer offenen Softwarebasis, effizienter Energieverwaltung und stabiler Lieferkette könnte AMD künftig eine tragende Rolle im globalen Supercomputer-Markt spielen. Für den Moment hat Team Red eindeutig die Nase vorn – und das DoE scheint mit dieser Entscheidung vollauf zufrieden.

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1 kommentar

Vega January 2, 2026 - 10:20 am

Intel und Nvidia-Fans heulen wieder 😂 Lisa Su regiert!

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