
Tobey Maguire könnte als Ehemann und Vater in Spider-Man 4 zurückkehren
Wenn Fans über den „echten“ Spider-Man sprechen, fällt fast immer der Name Tobey Maguire. Die Trilogie von Sam Raimi aus den 2000ern gilt bis heute als Kult – und jetzt könnte es tatsächlich eine Fortsetzung geben. Dieses Mal jedoch mit einem älteren, erfahreneren Peter Parker, der versucht, Superheldenleben und Familie unter einen Hut zu bringen.
Drehbuchautor Mattson Tomlin, bekannt durch seine Arbeit an The Batman, verriet, dass er großes Interesse daran hat, Spider-Man 4 zu schreiben – mit Maguire zurück in der Hauptrolle. In einem Social-Media-Post erklärte er: „Ich habe bisher noch kein ‚Nein‘ gehört. Es braucht viele Menschen, Entscheidungen und etwas Glück, aber offiziell wurde das Projekt nicht abgelehnt.“
Sein Konzept: ein älterer Peter Parker, verheiratet mit Mary Jane Watson (gespielt von Kirsten Dunst), der inzwischen Vater geworden ist. Ein Held, der versucht, Verantwortung für seine Familie zu übernehmen, während er weiterhin Verbrechen bekämpft. „Ich möchte die Geschichte eines Spider-Man erzählen, der erwachsen geworden ist – mit all den Konsequenzen, die das mit sich bringt“, so Tomlin.
Der Zeitpunkt für diese Idee könnte kaum besser sein. Während Tom Holland als aktueller Spider-Man im kommenden Spider-Man: Brand New Day (geplant für 2026) weiter durch das Marvel-Universum schwingt, hat Maguire nach seinem gefeierten Auftritt in No Way Home bewiesen, dass sein Spider-Man noch immer eine riesige Fanbasis hat. Die Vorstellung zweier parallel existierender Spider-Man-Filme ist längst keine Utopie mehr – dank Multiversum ist alles möglich.
Tomlin weiß allerdings, dass es kein leichtes Unterfangen wäre. Rechtefragen zwischen Sony und Marvel, Terminprobleme und die Zustimmung der Original-Darsteller sind große Hürden. Trotzdem bleibt er optimistisch: „Hollywood ist langsam, aber solange mir keiner ein ‚Nein‘ gibt, ist alles offen.“
Fans zeigen sich begeistert – und realistisch zugleich. In Foren liest man Sätze wie: „Das wäre ein garantierter Milliardenerfolg!“ oder „Wenn man Zeit hat, Madame Web zu drehen, kann man auch Spider-Man 4 machen!“ Viele wünschen sich eine etwas düstere, reifere Version, ähnlich wie Logan – emotional, aber nicht deprimierend.
Andere Fans träumen von einem Crossover: Andrew Garfields Spider-Man zusammen mit Deadpool – oder gar der Einführung von Mayday Parker, der Tochter von Peter und Mary Jane. Solche Ideen zeigen, wie sehr das Publikum nach einer erwachsenen und emotionalen Fortsetzung der Raimi-Filme lechzt.
Egal, ob das Projekt je grünes Licht bekommt oder nicht – die Vorstellung eines alternden Superhelden, der Vaterpflichten und Verantwortung balanciert, fasziniert. Sie würde dem Charakter neue Tiefe verleihen und zeigen, dass Helden eben auch Menschen sind.
Bis es Neuigkeiten gibt, bleibt eins sicher: Die Fans haben den alten Spider-Man noch lange nicht vergessen. Und vielleicht bekommt Tobey Maguire tatsächlich noch einmal die Chance, das Netz aus Nostalgie und Neuanfang zu spinnen.
3 kommentare
Nur Sam Raimi darf das drehen. Alles andere wäre Frevel
Für mich ist Tobey der einzig wahre Peter Parker. Punkt
Ein gealterter Spidey mit Familie wäre perfekt. Shut up and take my money! 💸