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Lanterns: HBOs neue Interpretation von Mut, Erbe und Menschlichkeit bei den Green Lanterns

von ytools
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Lanterns, die neue HBO-Serie aus dem DC-Universum, will weit mehr sein als nur ein weiteres Superhelden-Abenteuer. Showrunner Chris Mundy beschreibt sie als Mischung aus Krimidrama und Science-Fiction – eine Geschichte über Verantwortung, Erbe und den schwierigen Moment, in dem eine Generation der nächsten Platz macht. Im Mittelpunkt stehen Hal Jordan (gespielt von Kyle Chandler) und John Stewart (verkörpert von Aaron Pierre), zwei Green Lanterns, die gemeinsam einen mysteriösen Mord im Herzen Amerikas aufklären.
Lanterns: HBOs neue Interpretation von Mut, Erbe und Menschlichkeit bei den Green Lanterns
Doch die wahre Spannung entsteht nicht im Weltraum, sondern in der Dynamik zwischen Alt und Neu.

„Unsere Serie dreht sich stark um das Thema Ablösung – wann sollte jemand zurücktreten, und wann ist es Zeit, dass ein anderer übernimmt?“, erklärt Mundy in einem Interview mit Men’s Health. „Das Hin und Her zwischen Hal und John ist entscheidend. John muss nichts beweisen – er weiß, dass er dazugehört. Seine Ruhe und sein Selbstvertrauen machen ihn stark.“

Mundy hebt besonders hervor, dass Pierre die Figur mit einer seltenen Mischung aus Stärke und Nachdenklichkeit verkörpert. „Aaron hat diese körperliche Präsenz, die sofort Respekt einflößt, aber gleichzeitig eine Sanftheit, die man nicht lernen kann. Er fühlte eine echte Verantwortung – gerade als schwarzer Schauspieler – John Stewart authentisch darzustellen und seine Bedeutung zu verstehen.“

Für Pierre ist John Stewart nicht einfach nur ein Superheld, sondern ein Symbol für Entschlossenheit. „Er strahlt Stärke und Durchhaltevermögen aus“, sagt er. „Es geht darum, immer die beste Version von sich selbst zu sein – und ehrlich zu sich, wenn man das nicht ist.“ Diese Haltung spiegelt genau das wider, was die Kraft seines Rings antreibt: reiner Wille.

Vor seiner Rolle als Green Lantern war Pierre bereits Teil der Comicwelt – etwa in der SyFy-Serie Krypton. Er wurde auch für Marvels Blade-Reboot mit Mahershala Ali gecastet, bevor sich das Projekt in eine andere Richtung entwickelte. „Ich habe gelernt: Solange du nicht am Set stehst, ist nichts sicher“, sagt er. „Manchmal muss man einfach loslassen und weitermachen.“

Unter Fans herrscht gespannte Erwartung. Viele hoffen auf ein düsteres, erwachsenes DC-Projekt im Stil von True Detective, andere zeigen sich skeptisch – vor allem wegen des älteren Hal Jordan und der unklaren Ausrichtung von James Gunns neuem DC-Universum. Doch eines ist sicher: Wenn Lanterns hält, was es verspricht, könnte es die reifste und emotionalste DC-Serie der letzten Jahre werden – mit weniger grellen Effekten, dafür mehr Charakter und Tiefe.

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1 kommentar

David November 18, 2025 - 9:44 pm

Ein jüngerer Hal hätte mir besser gefallen, aber ich verstehe die Idee dahinter

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