
Galaxy S26 Ultra: Sieben Upgrades, die Samsungs neuen Super-Flaggschiff-Standard definieren könnten
Samsung steht kurz davor, sein nächstes High-End-Smartphone zu präsentieren – das Galaxy S26 Ultra. Und wenn man den zahlreichen Leaks und Insidern glaubt, wird dieses Modell mehr als nur ein kleines Update. Es soll ein konsequent verfeinertes Premium-Gerät werden, mit neuer Display-Technologie, verbesserten Kameras, schnellerem Laden, edlerem Design und vielleicht sogar etwas mehr KI-Magie. Hier sind die sieben größten Upgrades, die das Galaxy S26 Ultra zu einem echten Meilenstein machen könnten.
1. Neues M14-OLED-Display mit „Flex Magic Pixel“-Privatmodus
Der Bildschirm war schon immer das Herzstück der Galaxy-Ultra-Reihe – und diesmal scheint Samsung noch einen draufzusetzen. Das neue M14-OLED-Panel soll heller, dünner und energieeffizienter sein, da es verbesserte organische RGB-Materialien und die sogenannte Color-on-Encapsulation (CoE)-Technologie verwendet. Dadurch wird nicht nur der Stromverbrauch gesenkt, sondern auch die Lebensdauer des Displays verlängert.
Besonders spannend ist das neue Feature „Flex Magic Pixel“: Ein KI-gesteuerter Modus, der den Betrachtungswinkel dynamisch anpasst, um den Bildschirm vor neugierigen Blicken zu schützen. Ideal für alle, die viel unterwegs sind und Privatsphäre schätzen – etwa in Bus, Bahn oder Café.
In Kombination mit höherer Helligkeit und besserem Kontrast dürfte das S26 Ultra-Display wieder einmal den Branchenstandard setzen.
2. Zwei Chips für unterschiedliche Märkte: Snapdragon oder Exynos
Samsung scheint zu seiner alten Strategie zurückzukehren: Das Galaxy S26 Ultra wird je nach Region entweder mit dem neuen Snapdragon 8 Elite Gen 5 oder mit dem hauseigenen Exynos 2600 ausgeliefert. Während Snapdragon-Varianten oft etwas beliebter sind, könnte die Exynos-Version dieses Mal deutlich näher heranrücken – sowohl bei Leistung als auch bei Energieeffizienz.
Für Alltagsnutzer wird der Unterschied wahrscheinlich kaum spürbar sein. Dennoch dürfte die Diskussion unter Technikfans wieder aufflammen – schließlich geht es ums Prestige, und viele Käufer wollen „den besseren Chip“.
3. Neues Design: flacher, runder und mit überarbeitetem Kamera-Modul
Auch optisch steht eine kleine Evolution an. Laut Leaks soll das Galaxy S26 Ultra flachere Seiten, sanfter abgerundete Ecken und ein überarbeitetes Kamera-Layout bekommen, bei dem alle Linsen auf einer gemeinsamen Plattform sitzen. Das ergibt ein moderneres, einheitlicheres Erscheinungsbild – weniger „Industriedesign“, mehr Premium-Look.
Das Gehäuse soll zudem 0,4 mm dünner werden – eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass das Gerät bereits zuvor sehr schlank war. Damit dürfte das Ultra noch angenehmer in der Hand liegen.
4. Schnellladen mit 60 W – endlich schneller
Einer der größten Kritikpunkte an früheren Galaxy-Modellen war das vergleichsweise langsame Laden. Nun soll das Galaxy S26 Ultra 60 W kabelgebundenes Schnellladen unterstützen – ein deutlicher Sprung von den bisherigen 45 W. Zwar erreichen chinesische Hersteller längst dreistellige Wattzahlen, doch Samsung legt offenbar Wert auf Stabilität und Akku-Schonung statt purer Geschwindigkeit.
In der Praxis dürfte das heißen: 0 auf 100 % in etwa 40 Minuten – ein realistischer und sicherer Fortschritt, der den Alltag spürbar erleichtert.
5. Echte Qi2-Unterstützung – kabellos und magnetisch
Das Galaxy S26 Ultra soll außerdem erstmals vollwertige Qi2-kompatible kabellose Ladefunktionen bieten. Im Gegensatz zum S25 Ultra, das nur „Qi2 Ready“ war und spezielle Hüllen brauchte, soll das neue Modell out of the box mit magnetischem Zubehör wie Ladepads, Halterungen oder Powerbanks funktionieren – ganz ähnlich wie Apples MagSafe-System.
Die Ladegeschwindigkeit bleibt bei 15 W, doch der Komfortgewinn ist enorm: keine wackeligen Positionierungen mehr, sondern sauberes Andocken per Magnet. Damit öffnet Samsung auch den Weg für ein größeres Zubehör-Ökosystem.
6. Hauptkamera mit 200 MP – größerer Sensor, mehr Licht
Die Kamera bleibt das zentrale Verkaufsargument der Ultra-Serie. Beim S26 Ultra soll die Hauptkamera zwar wieder 200 Megapixel bieten, aber mit größerem 1/1.1-Zoll-Sensor und eventuell einer variablen Blende bis f/1.4. Das bedeutet: mehr Licht, bessere Nachtaufnahmen, natürlichere Tiefenunschärfe.
Die Bildqualität könnte dadurch gerade bei schwachem Licht einen Sprung machen. In Kombination mit Samsungs KI-Bildverarbeitung dürfte das Ergebnis beeindruckend sein – egal ob Fotos, Porträts oder Videos.
7. Der S Pen – bleibt er oder verschwindet er?
Seit dem Galaxy Note ist der S Pen das Markenzeichen der Ultra-Reihe. Doch bei der kommenden Generation ist seine Zukunft unklar. Manche Leaks zeigen eine neu gestaltete, rundere Version des Stylus, andere sprechen davon, dass Samsung ihn komplett streichen könnte, um Platz und Gewicht zu sparen.
Falls der S Pen bleibt, dürfte er präziser und schneller reagieren. Sollte er jedoch verschwinden, wäre das ein harter Schlag für die Fans der Note-Ära – und das Ultra würde ein Stück seiner Identität verlieren.
Fazit: Evolution statt Revolution – aber auf höchstem Niveau
Das Galaxy S26 Ultra scheint kein radikal neues Gerät zu werden, sondern ein konsequent verfeinertes Flaggschiff. Mit verbessertem Display, schlankerem Design, schnellerem Laden und intelligenterer Kamera könnte es das bisher rundeste Galaxy-Erlebnis liefern.
Wer bereits ein S24 Ultra oder S25 Ultra besitzt, muss nicht zwingend upgraden. Doch wer ein Top-Smartphone sucht, das Leistung, Design und Zuverlässigkeit vereint, dürfte beim S26 Ultra fündig werden. Es ist weniger ein Sprung – mehr ein Meisterstück der Feinarbeit.
Bleibt nur noch die Frage: Wird Samsung all diese Versprechen auch wirklich halten? Wir erfahren es bald – und die Erwartungen sind hoch wie nie.
– Ende des Artikels –
1 kommentar
200 MP? Hoffentlich optimieren sie diesmal die Software richtig