Startseite » Nicht kategorisiert » Lava Agni 4: Metall ist zurück, Spielereien müssen weichen

Lava Agni 4: Metall ist zurück, Spielereien müssen weichen

von ytools
1 kommentar 1 ansichten

Der nächste Mittelklasse-Angriff von Lava kommt mit einer klaren Ansage: Beim Agni 4 kehrt Metall zurück. In einem frischen Teaser, veröffentlicht am 30. Oktober 2025 auf X, zeigt die Marke die rechte Rahmenkante mit Lautstärketasten und Power-Button – und, entscheidend, eine sichtbare Antennenfuge. Das ist ein ziemlich eindeutiger Hinweis auf einen Metallrahmen.
Lava Agni 4: Metall ist zurück, Spielereien müssen weichen
Offiziell heißt es weiterhin nur „coming soon“, nachdem Lava zuvor ein Launch-Fenster für November in Indien angedeutet hatte. Dennoch verrät das Bild mehr über die Richtung als manch halbe Spezifikationsliste: weniger Show, mehr Substanz.

Warum Metall 2025 wieder zählt

Aluminiumrahmen sind aus günstigen und mittleren Klassen weitgehend verschwunden, weil Kunststoff und Glas in Kosten, Gewicht und Fertigung oft einfacher sind. Die Rückkehr zum Metall deutet auf mehr Verwindungssteifigkeit, bessere Kratzresistenz an den Flanken und berechenbarere Wärmeabfuhr hin – Dinge, die man im Alltag spürt. Der Preis dafür sind Funkfenster, weshalb die Antennenunterbrechung sichtbar ist. Deren Position ist nicht trivial: Liegt die Naht zu nah an der Mitte der Längsseite, kann sie in Biegetests als Schwachstelle fungieren. Die Haltbarkeits-Fraktion reibt sich schon die Hände – aber belastbare Urteile gibt’s erst nach unabhängigen Teardowns und Härtetests.

Kurswechsel im Design: kein Zusatzdisplay hinten

Frühere Bilder legen nahe, dass der Agni 4 – anders als der Agni 3 – kein sekundäres Display auf der Rückseite trägt. Das polarisiert. Die kleine Anzeige war für manche tatsächlich nützlich (Schnellzugriffe, Selfie-Vorschau), machte das Gerät aber auch komplexer und teurer. Der Schritt liest sich wie: erst die Basics, dann die Spielereien.

Gerüchte, „Rebrand“-Rufe und die Realität

Bei den Specs bleibt vieles im Nebel. In der Community kursieren Hinweise auf einen großen Akku (teils ist von bis zu 7.000 mAh die Rede) und ein vereinfachtes Dual-Kamera-Setup. Parallel kommen die üblichen Rebrand-Vorwürfe auf – das Design erinnere an bekannte ODM-Schablonen, inklusive ähnlicher Kamera-Inseln und Lautsprechergitter. Kontext: ODM-Partnerschaften sind branchenüblich. Gleiche Silhouetten bedeuten nicht automatisch das gleiche Produkt; Sensorwahl, Bildabstimmung, Thermik und Software-Politik können die Nutzererfahrung massiv unterscheiden.

Was feststeht – und was offen bleibt

  • Bestätigt: Metallrahmen mit Antennenfuge; Tasten rechts; kein rückseitiges Zusatzdisplay.
  • Noch offen: SoC-Klasse, genaue Kamerakonfiguration, Ladeleistung, IP-Schutz, Gewicht und das exakte November-Datum.

Die Wunschliste der Community

Die Forderungen sind geerdet: Metall behalten, eine ehrliche Ultraweitwinkel-Kamera (manche wünschen sogar ein simples Tele), bitte 3,5-mm-Klinke und microSD (Traum: UHS-II) – und keine aggressiven Display-Kurven, die Ergonomie kosten. Nach dem Achtungserfolg des Agni 3 hat Lava zudem die Latte bei Softwarequalität und Update-Takt höher gelegt.

Fazit: Trifft Lava die Essentials – Ausdauer, konsistente Kameras und thermische Stabilität –, dann ist der Metallrahmen mehr als Nostalgie. Er wird zum praktischen Alleinstellungsmerkmal in einer Mittelklasse, die oft in glänzendem Plastik erstickt.

Das könnte Ihnen auch gefallen

1 kommentar

SassySally November 19, 2025 - 2:14 am

Schade ums Rückdisplay – für Selfies/Timer war das wirklich praktisch

Antworten

Einen Kommentar hinterlassen