
iPhone 17: Offizielle Self-Service-Repair-Preise für Akku, Rückglas, Frontkamera und Display
Apple hat die Self-Service-Repair-Unterstützung auf die komplette iPhone-17-Familie ausgeweitet. Neben ausführlichen Schritt-für-Schritt-Handbüchern sind nun originale Ersatzteile im offiziellen Store gelistet. Das sorgt für mehr Transparenz beim Thema Reparatur und hat den neuen Geräten sogar einen kleinen Schub bei den Reparierbarkeitswertungen eingebracht. Für Nutzerinnen und Nutzer stellt sich damit die zentrale Frage: Wie teuer werden die gängigsten Reparaturen wirklich – und wo lohnt sich der Eigenbau?
Die unten stehenden Preise stammen direkt aus dem Apple Self-Service-Repair-Store. Es sind die Originalteile, auf die sich die offiziellen Anleitungen beziehen. Nach bestimmten Eingriffen (etwa Display- oder Akku-Tausch) sind Software-Schritte zur Kalibrierung vorgesehen, damit Funktionen wie True Tone erhalten bleiben und die Batteriegesundheit korrekt angezeigt wird.
| Modell | Akku | Rückglas | Frontkamera | Gehäuse + Akku | Display |
|---|---|---|---|---|---|
| iPhone 17 | $99 | $159 | $199 | $236 | $329 |
| iPhone Air | $119 | $159 | $199 | $299 | $329 |
| iPhone 17 Pro | $119 | $159 | $199 | $299 | $329 |
| iPhone 17 Pro Max | $119 | $159 | $199 | $299 | $379 |
Was die Preise verraten
- Rückglas zum Einheitspreis: $159 für alle Modelle – vom Basismodell bis zum Pro Max. Wer nur die Rückseite zerschmettert hat, zahlt überall gleich.
- Frontkamera ohne Überraschungen: Ebenfalls einheitlich $199. Angenehme Planbarkeit für einen sensiblen Bauteil.
- Akku in zwei Stufen: Das iPhone 17 (Basis) liegt mit $99 am günstigsten; Air, 17 Pro und 17 Pro Max kosten jeweils $119.
- Displays in zwei Preisfeldern: Meist $329 – einzig das Pro Max fällt aus der Reihe und schlägt mit $379 zu Buche.
Gehäuse mit Akku: Wann dieser Bausatz Sinn ergibt
Der Kombi-Satz umfasst das Chassis inklusive bereits eingesetztem Akku. Praktisch, wenn das Gerät nach einem Sturz verzogen ist, das Rahmenprofil Dellen hat oder eine reine Akku-Operation wegen Kleberesten und Geometrie riskant wird. Der Preis liegt bei $236 für das iPhone 17 und $299 für Air/Pro/Pro Max. Das ist teurer als ein nackter Akku, aber häufig der verlässlichste Weg, Stabilität und Dichtigkeit wieder auf Werksniveau zu bringen.
DIY in der Praxis: Werkzeuge, Zeit, Kalibrierung
Self-Service-Repair bedeutet mehr als „Teil bestellen und schrauben“. Die Handbücher spezifizieren Heiz- und Abkühlzeiten, Drehmomente und Klebeschritte; nach dem Einbau folgen Software-Prozeduren, damit Face ID, True Tone und Batteriedaten korrekt arbeiten. Wer wenig Erfahrung hat, startet sinnvollerweise mit Akku oder Rückglas. Beim Display-Tausch oder am Gehäuse ist Sorgfalt bei Temperatur, Dichtungen und Schraubenlängen essenziell – sonst leidet die Wasserresistenz.
Lohnt sich die Reparatur – oder lieber schützen?
Für Besitzerinnen und Besitzer des Basis-iPhone-17 ist der Akku für $99 ein günstiges Lebensdauer-Upgrade. Pro-Max-User sollten das Display gut schützen: Mit $379 ist es der teuerste Einzelposten der gesamten Liste. Die einheitlichen $159 fürs Rückglas nehmen dagegen Preisdruck aus kosmetischen Schäden. Und wer AppleCare+ hat oder überlegt: Gegenrechnen lohnt sich – manchmal deckt eine einzige Displayreparatur bereits den Schutzplan ab, manchmal ist der Self-Service günstiger.
Unterm Strich bietet Apple eine klar strukturierte Preisliste ohne willkürliche Premiumaufschläge zwischen ähnlichen Teilen. Mit diesen Zahlen, einer ehrlichen Selbsteinschätzung der eigenen Skills und einem ordentlichen Case samt Schutzglas lassen sich teure Überraschungen vermeiden – häufig ist Vorbeugung eben der billigste „Reparatur-Trick“.
1 kommentar
Saubere Tabelle, genau das, was ich gesucht hab