Das unabhängige Studio Digital Confectioners hat Triarchy vorgestellt – ein Koop-Action-RPG in einer offenen Welt, das seine Identität nicht über Sammelaufgaben, sondern über gezielte Jagden auf gewaltige Bosse definiert. Bis zu drei Spieler:innen bilden eine Crew, setzen die Segel in einer versunkenen Welt und machen ihren schiffseigenen Stützpunkt zum Herzstück jeder Expedition. 
Die Schleife ist klar: Fährte lesen, Verhalten studieren, das richtige Fenster finden – und nach dem Triumph auf Deck die nächste Route ausloten.
Eine versunkene Welt für Segel und Stahl
Segeln ist keine Kulisse, sondern Mechanik. Euer Schiff dient als voll anpassbare, ausbaubare Basis: Rümpfe für Zähigkeit, Segel für Tempo, Module für euren Stil. Unter Deck warten Werkbank und Vorräte für Crafting, dazu ein Kartentisch, der Strömungen, Wetterfenster und Kursentscheidungen zusammenführt. Vorbereitung ist Strategie – wer klug plant, spart Umwege, Ressourcen und Nerven.
Koop zu dritt – ohne Leine, mit gemeinsamem Fortschritt
Triarchy setzt auf Freiheit: kein Tethering, geteilter Fortschritt, dynamisches Skalieren und echtes Drop-in/Drop-out. Eine Person kundschaftet ein Eiland aus, während die zweite Ressourcen bunkert und die dritte die Kreatur provoziert – die Expedition bleibt dennoch ein gemeinsames Protokoll. So entstehen Rollen und Geschichten: Späher, Bootsmann, Klingenmeister – und am Ende eine Trophäenwand, die allen gehört.
Absichtsvolle Nahkämpfe: Ausdauer, Haltung, Timing
Der Kampf ist bewusst und taktisch. Stamina setzt den Takt, Ausweichfenster sind eng, Parieren belohnt Präzision. Wer zu gierig wird, kassiert sofort. Haltungsbrüche (Poise Breaks) betäuben gepanzerte Gegner kurz und öffnen Räume für koordinierte Schadensspitzen. Das Arsenal ist breit gefächert, jede Waffe hat Rhythmus und Reichweite. Dank freiem beidhändigen Führen kombiniert ihr Klingen und Hämmer zu frischen Movesets und Synergien. Erfahrung fließt in einen Talentbaum mit aktiven Fähigkeiten und passiven Boni – vom Konter-Duellanten bis zum zähen Brecher, der Haltung wie Dünengras knickt.
Bossjagden mit Phasen, Fallen – und Rematches
Die Bosse sind das Rückgrat: einzigartige Muster, mehrere Phasen, Arenagefahren von Brandströmen bis Sturmboen. Positionierung, Calls und Disziplin entscheiden. Nach einem Kill winken boss-exklusive Ausrüstung und seltene Upgradematerialien. Und dann geht’s von vorn – aber härter: Über geheime Auslöser aktiviert ihr den Herausforderungsmodus, der Fähigkeiten und Attackfolgen verändert und die Balance spürbar nachschärft. Die Belohnungen steigen mit.
Fortschritt, der zusammenklickt
Schiffsausbau, Build-Entscheidungen und Kampfroutinen greifen ineinander. Verstärkte Rümpfe erlauben tiefere Vorstöße, bessere Segel verkürzen Fluchtwege nach einem Wipe, Bord-Crafting schließt die logistische Lücke zwischen Jagden. Jeder Törn schärft euer Gespür für Wind, Gegner und Timing – das ist Progression, die euer Zeitbudget respektiert.
Releasefenster & PC-Spezifikationen
Triarchy peilt 2026 an. Auf Steam sind bereits minimale PC-Anforderungen gelistet: 64-Bit-OS Windows 10, Prozessor Intel Core i3-8100 oder AMD Ryzen 3 2300X, 16 GB RAM, Grafikkarte Nvidia GTX 1060 6 GB oder AMD Radeon RX 580 8 GB mit DirectX 12 sowie etwa 25 GB freiem Speicher. Das deutet auf Priorität für Reaktionsschnelle und klare Lesbarkeit hin – passend zu einem Kampfsystem, das Timing über Tastenhämmern stellt.
Warum das spannend ist
Viele Action-RPGs versprechen große Bosse; wenige machen den Weg dorthin so reizvoll. Ein ausbaubares Schiff als Homebase, Koop ohne Leine, Rematches mit echten Regeländerungen und ein Nahkampf, der Geduld, Präzision und Teamkoordination belohnt – Triarchy hat die Zutaten, die 2026 lange Nächte auf offener See bescheren könnten.
1 kommentar
Endlich Koop ohne Gummiband, bitte nie wieder Leinenzwang!